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Ulrich Caspar: „SED-Unrecht ist noch lange nicht aufgearbeitet“

„Die Verbrechen der SED-Diktatur in der ehemaligen DDR sind noch lange nicht aufgearbeitet. Wir müssen neben einer besseren Beratung von SED-Opfern vor allem auch die Aufarbeitung stärker fördern“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete, Ulrich Caspar, in der Beratung einer Großen Anfrage zum Thema Aufarbeitung der DDR-Geschichte und des SED-Unrechtsregimes. Als Beispiel nannte er, dass zwar die Machenschaften durch das „Schild und Schwert der Partei“, der Stasi, vielen bekannt seien, aber die Auftraggeber der Stasi, die SED, die heute als „Die LINKE“ firmiert, in ihrem damaligen Wirken nicht wahrgenommen werde.

Die Landesregierung habe zur besseren Unterstützung und Beratung von Opfern der systematischen Verfolgung durch das sozialistische Unrechtssystem der Einparteiendiktatur DDR sowie zur Aufarbeitung bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Mit dem Schwerpunktprojekt ‚Politisch-Historische Aufarbeitung der SED-Diktatur‘  und dem neuen Referat ‚Diktaturforschung‘ in der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) wird die Bedeutung der Aufarbeitung für die Hessische Landesregierung deutlich. Darüber hinaus werde insbesondere die Point Alpha Stiftung und das Grenzmuseum Schifflersgrund mit besonderem Engagement unterstützt. Des Weiteren stehe mit Jutta Fleck („Die Frau vom Checkpoint Charlie“)als Leiterin eines Dokumentationszentrums und Ansprechpartnerin für Opfer des SED-Unrechtsregimes in einem neuen Schwerpunktprojekt der HLZ eine Zeitzeuginzur Verfügung. Dieses Engagement werde man fortsetzen und weiter ausbauen.

„An Hessischen Schulen werden viele Anstrengungen unternommen, um die Kenntnisse der Schülerinnen und Schülern über das SED-Unrechtsregime zu verbessern. Dennoch sind weitere Anstrengungen nötig, um das Unrecht der Vergangenheit zu verdeutlichen und das Wissen über die DDR-Geschichte zu erweitern. Hierzu zählen Besuche in Gedenkstätten genauso, wie die Behandlung im Unterricht. Besonders die Begegnung mit Zeitzeugen und deren Berichte müssen fortgeführt werden“, so Caspar.

Themengebiet: Geschichte