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Rolf Müller: „LOEWE-Programm ist Kernstück der Forschungsförderung in Hessen“
„Das Forschungsförderprogramm ‚Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE)‘ ist Kernstück der Forschungsförderung in Hessen und aufgrund seines Wettbewerbscharakters und seines Finanzvolumens bundesweit einzigartig. Bis 2013 stellt die Landesregierung hierfür 410 Millionen Euro bereit. Das ist eine große Leistung, die beweist: Wir halten in der hessischen Forschungspolitik Kurs!“, sagte der forschungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, in der Debatte zur Forschungspolitik in Hessen. Grundlage war ein entsprechender Antrag der Regierungsfraktionen. „Hessen ist heute in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Bio- und Medizinforschung, der Energie- und Mobilitätsforschung sowie der IT-Forschung eines der führenden Bundesländer. Das ist Ergebnis einer konsequenten Forschungspolitik der Landesregierung und der sie tragenden Fraktionen, welche auf die Stärkung von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Forschergruppen abzielt: Forschung und Entwicklung haben in Hessen weiterhin Vorfahrt!“, so Müller.
 
Das Forschungsförderungsprogramm LOEWE stehe neben dem Hochschulbauprogramm HEUREKA mit drei Mrd. Euro bis 2020 und dem Hochschulpakt zwischen Landesregierung und Hochschulen mit einer Mindestausstattung von 1,4 Milliarden Euro pro Jahr bis 2015 für eine beispielhafte Modernisierungs- und Investitionsoffensive in Hessen: „Im Rahmen dieser Förderung haben Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihr Profil deutlich schärfen können. Schon drei Jahre nach Start des LOEWE-Programmes sind weit über 1.000 Wissenschaftler in Hessen in den LOEWE-Projekten von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen beschäftigt“, sagte Müller.
 
Die bisherige Bilanz des LOEWE-Programmes sei „äußerst eindrucksvoll“: „Für acht ‚LOEWE-Zentren‘ (Förderlinie 1) wurden ein Fördervolumen von insgesamt rund 223 Millionen Euro und Mittel für Baufinanzierung in Höhe von rund 36 Millionen Euro bewilligt. Für die 21 zur Förderung ausgewählten ‚LOEWE-Schwerpunkte‘ (Förderlinie 2) stellt die Landesregierung insgesamt knapp 94 Millionen Euro bereit. In der Förderlinie 3 ‚KMU-Verbundvorhaben‘ befinden sich schließlich derzeit 81 KMU-Verbundprojekte mit jeweils zwei- bis dreijähriger Laufzeit in der Förderung. Das Gesamtfördervolumen beträgt rund 39 Millionen Euro, davon 22 Millionen Euro direkt aus den Unternehmen“, erläuterte Müller.
 
Auch erfolgreiche Einzelbeispiele ließen sich bereits benennen. „Das LOEWE-Zentrum ‚Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED)‘ in Darmstadt hat bereits rund 20 Mio. Euro an Drittmitteln eingeworben. Auch die Beteiligung der hessischen Hochschulmedizin am Bund-Länder-Abkommen zum Aufbau von Partnerstandorten der ‚Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung‘ beweist die positive Wirkung der hessischen Forschungspolitik. Von den bis 2015 veranschlagten Gesamtkosten von rund 50 Mio. Euro für diese Zentren werden nun 45 Mio. Euro durch den Bund in Hessen investiert“, so Müller.
 
 „Gerade in wirtschaftlich wieder schwieriger werdenden Zeiten müssen wir auf Forschung und Innovation setzen, um den Standort Hessen innovationsfähig zu erhalten und zukunftsfest zu machen. Das LOEWE-Programm wird daher weiterhin zentraler Bestandteil der hessischen Forschungspolitik sein“, sagte Müller.
Themengebiet: Forschung und Innovation