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Sexueller Missbrauch an hessischen Bildungseinrichtungen

Hans-Jürgen Irmer: "Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens, nicht des Wegschauens" -"Verbrechen an Schutzbefohlenen darf nicht toleriert werden."

"Ich verabscheue zutiefst, in welcher Art und Weise Pädagogen ihre Macht missbraucht haben, um sich an ihren Schutzbefohlenen sexuell zu vergehen", sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, zu den Ausführungen von Kultusministerin Dorothea Henzler in der heutigen Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses bezüglich Missbrauchsfällen an hessischen Bildungseinrichtungen. Die Täter müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Darüber hinaus müsse alles getan werden, um Mitwisser zur Preisgabe der Täter zu bewegen. "Wer vertuscht, macht sich mitschuldig. Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens, nicht des Wegschauens. Verbrechen an Schutzbefohlenen dürfen nicht toleriert werden", so Irmer.

"Ich begrüße, dass das Hessische Kultusministerium disziplinarischrechtliche Konsequenzen gegen zwei im hessischen Schuldienst befindliche Pensionäre prüft", so der CDU-Bildungsexperte. Zudem müssen Präventionsprojekte wie AGGAS, SMOG oder JAGUAR weiterhin unterstützt werden und sollten gegebenenfalls mit Studienseminaren kooperieren, um bereits angehenden Lehrern mögliche Wege der Prävention von sexuellem Missbrauch auszuzeigen.

"Die CDU-Landtagsfraktion wird weiterhin alles in ihrer Macht stehende tun, um den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten und zu einer nachhaltigen Verbesserung des Zusammenwirkens von Aufklärung und Sanktionen sowie Ursachenforschung und Prävention zu gelangen", so Irmer abschließend.

Themengebiet: Bildung, Kirchen, Kinderbetreuung, Kinder und Jugend