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Peter Seyffardt und Peter Stephan: „Interessanter Vorschlag kann zur Lösung der Speicherproblematik beitragen“
Als „interessanten und prüfenswerten Vorschlag“ beurteilten der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, und der Rheingauer Abgeordnete Peter Seyffardt Untersuchungen zum Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes am Rhein in der Gemarkung der Gemeinden Rüdesheim und Lorch, über die sich heute die Abgeordneten gemeinsam mit dem Lorcher Bürgermeister Helbing vor Ort informierten. „Die Speicherung von Energie ist eine der ganz zentralen Aufgabenstellung für die Umsetzung der Energiewende. Pumpspeicherkraftwerke sind dafür entscheidend. Wir müssen deshalb Standorte für solche Kraftwerke finden. Dieser Herausforderung müssen wir uns auch in Hessen, mit einer sicher nicht optimalen Topografie, stellen. Die Überlegungen, hier am Rhein eine Anlage zu errichten, ist deshalb hoch interessant und sollte weiter verfolgt und intensiv geprüft werden“, so Stephan.

Anlass des Besuchs, an dem noch weitere Abgeordnete des CDU-Arbeitskreises Energie teilnahmen, waren Vorüberlegungen, einen künstlichen Speichersee mit Verbindung zum Rhein zu errichten, um so bis zu 200 MW Speicherleistung zu schaffen. „Natürlich gibt es noch eine Reihe von Untersuchungen durchzuführen, um die Realisierbarkeit und Verträglichkeit abschließend bewerten zu können. Insgesamt sollte man die Möglichkeit, das Wasser des Rheins und die Höhendifferenzen an seinem Ufer für Pumpspeicherkraftwerke zu nutzen, intensiv verfolgen. Neben dem Edersee könnten wir damit auch im Rheingau einen wertvollen Beitrag für Energiesicherheit leisten und nicht zuletzt auch Wertschöpfung in unserer Region erzielen. Dass der Erhalt der wunderbaren Landschaft des Mittelrheintals dabei zu berücksichtigen ist, steht außer Frage“, so Seyffardt.
Themengebiet: Energie