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Senioren-Union Hessen fordert Fortsetzung des Förderprogramms „Altersgerecht umbauen“
Die Senioren-Union Hessen fordert, dass das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ über das Jahr 2011 hinaus fortgesetzt wird. Eine Entscheidung des Bundeskabinetts, das die Streichung der Fördermittel ab 2012 beschlossen hat, müsse rückgängig gemacht werden. So lautet ein Antrag, den die Bundes-Senioren-Union auf Initiative der hessischen Landesvereinigung an den CDU-Bundesparteitag gestellt hat, der am 14. und 15. November 2011 in Leipzig stattfindet. „Viele Senioren haben den Wunsch, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrer eigenen Wohnung oder im eigenen Haus führen zu können“, sagte der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen und stellvertretende Bundesvorsitzende der Senioren-Union Deutschland, Alfons Gerling. „Um dies zu ermöglichen sind jedoch oftmals kostspielige Umbaumaßnahmen notwendig, die vom Staat unterstützt werden sollten“,
 
Nach einer Studie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zum Thema „Wohnen im Alter“ vom Mai 2011 bestehe bei rund 83 Prozent der aktuell 11 Millionen Seniorenhaushalte ein erheblicher Anpassungsbedarf des Wohnraums. Aufgrund der demographischen Entwicklung geht das Ministerium davon aus, dass es mittelfristig eine weiter steigenden Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum geben werde und empfiehlt eine Fortsetzung des Programms  “Altersgerecht umbauen“ über das Jahr 2011
 
„Angesichts dieser Prognose ist es erforderlich, dass die Fördermittel für den alters- und behindertengerechten Wohnungsumbau ab 2012 gestrichen werden“, so Gerling. „Um dem steigenden Bedarf älterer Menschen nach einem Umbau ihrer Wohnung nachkommen zu können, sollte die Kabinettsentscheidung rückgängig gemacht und das Förderprogramm ‚Altersgerecht umbauen‘ über das Jahr 2011 hinaus fortgesetzt werden.“
Themengebiet: Senioren