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Ralf-Norbert Bartelt: „Intensivpädagogische Betreuung ermöglichen“

„Wir ermöglichen allen Jugendlichen eine Teilhabe an unserer Gesellschaft. Wo jedoch wohlgemeinte Pädagogik nicht ankommt, müssen weitergehende Erziehungsmaßnahmen eine Resozialisierung bewirken. Die hierfür geplante Einrichtung ist dabei in keiner Weise mit den früheren Heimen zu vergleichen“, sagte der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt.

Die Mitglieder im Arbeitskreis Sozialpolitik der CDU-Landtagsfraktion haben sich die Einrichtung bereits angeschaut. „Wir waren vor Ort und konnten uns den Neubau anschauen. Außerdem haben wir mit dem Träger über das Konzept diskutiert und sind überzeugt, dass in dieser Einrichtung die beste Unterstützung für die Kinder geleistet wird. Wir haben vor Ort einen sehr positiven Eindruck gewonnen“, so der Sozialpolitiker.

Die Einrichtung solle für bis acht strafunmündige jugendliche Straftäter zur Verfügung stehen. Der Hessische Landtag sei durch das Sozialministerium bereits im August 2008 über das Konzept informiert worden.

Zum Vorwurf der Grünen, es habe im Landtag einen anderslautenden Beschluss gegeben, sagte der CDU-Sozialpolitiker: „Der damalige Antrag widerspricht der geplanten Einrichtung nicht. Die geschützte Unterbringung dient einer intensiven pädagogischen Betreuung und ist mit den Kinderheimen der 50iger und 60iger Jahre nicht zu vergleichen, die mit Entwürdigung und Repressalien verbunden waren. Wir haben als Landtagsabgeordnete bereits in 2008 die Einrichtung besucht und fraktionsübergreifend positiv bewertet“, so Bartelt.

Die Grünen sehen in ihrem Antrag auch die Notwendigkeit einer geschlossenen Unterbringung bei hochgradig schwierigen Kindern. „Hier macht man es sich zu einfach, wenn man sagt, dass diese Form der Unterbringung notwendig ist, aber bitte nicht bei uns. Wir müssen selbst Verantwortung übernehmen und können das nicht auf andere Bundesländer schieben“, so Bartelt.

Themengebiet: Soziales