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Ulrich Caspar: „Vorwürfe sind haltlos und politisch motiviert“
„Nach Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes hat das Land den Auftrag, Wissenschaft und Forschung im Zusammenhang mit der Vertreibung und der Eingliederung von Vertriebenen zu unterstützen. Dieser Auftrag wird unter anderem durch die Verbreitung von Schriften erfüllt. Die Vorwürfe seitens der Opposition sind haltlos und politisch motiviert“, sagte der Sprecher der CDU-Fraktion des Arbeitskreises für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Ulrich Caspar, heute im Hessischen Landtag.

Die Broschüre „50 Thesen der Vertreibung“ solle zur Diskussion über die Vertreibung beitragen. Zu diesem Zweck wurde die Broschüre z.B. an Schulen und Abgeordnete verschickt. „Wir sehen es als unsere Pflicht, zum Diskurs dieses wichtigen Themas beizutragen. Daher sind wir dankbar, dass die Broschüre, nach Prüfung durch das Sozialministerium, auch versandt wurde“, sagte Caspar. Der Autor der Thesen sei Mitarbeiter des Zentrums für Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie Sekretär der UN-Menschenrechtkommission gewesen. Er habe einen wichtigen Beitrag dazu geleistete, dieses wichtige Thema, auf breiter gesellschaftlicher Ebene zu diskutieren. 

„Man hat den Eindruck, dass vor allem die Linken hier in der Tradition der SED stehen. In der DDR war es den Heimatvertriebenen verboten über ihre Flucht und Vertreibung zu sprechen. Dies unter Androhung von Strafen. Die Vertriebenen waren sogar gezwungen, ihre kulturelle Identität gänzlich aufzugeben. Das Schicksal der Vertriebenen wurde totgeschwiegen. Für uns sieht es so aus, als wolle die Linke zu diesen Verhältnissen zurück und hier wird versucht, jegliche öffentliche Diskussion zu vermeiden. Enttäuschend ist vor allem, dass sich die SPD und die Grünen hier mit einspannen lassen. Die Beantwortung des Dringlichen Berichtsantrag hat gezeigt, dass hier alles rechtmäßig abgelaufen ist und dass die Anschuldigungen der Opposition haltlos sind“, so Caspar
Themengebiet: Vertriebene