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Ulrich Caspar: „Steuerabkommen mit der Schweiz führt zur Durchsetzung deutscher Interessen“

„Das Steuerabkommen mit der Schweiz führt zur Durchsetzung deutscher Interessen. Die Vereinbarung führt sowohl für die Bürger als auch für die Finanzverwaltung zu erheblichem Bürokratieabbau. Der deutsche Fiskus erhält damit Zugriff auf Kapitalerträge in der Schweiz“, sagte das Mitglied im Haushaltsausschuss des Hessischen Landtages und Experte für Besteuerungsfragen der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ulrich Caspar, anlässlich der Plenardebatte zum Steuerabkommen mit der Schweiz.

Anfang August wurde ein Steuerabkommen paraphiert. Es sieht vor, dass künftige Kapitalerträge und - gewinne deutscher Bankkunden in der Schweiz einer Abgeltungsteuer unterliegen, deren Erlös die Schweiz an die deutschen Behörden überweist. Weiterhin ist geplant, dass Personen mit Wohnsitz in Deutschland ihre bestehenden Bankbeziehungen in der Schweiz nachbesteuern können, indem sie entweder eine einmalige Steuerzahlung leisten oder ihre Konten offenlegen. Dazu Caspar: Bei der geplanten Behandlung der „Altfälle“ sind genaue Informationen vom Bundesfinanzminister vorzulegen. Erst danach können wir für diesen Bereich eine abschließende und sachgerechte Bewertung vornehmen“, so Caspar.

 Das mit der Schweiz getroffene Steuerabkommen „ist aber insgesamt eine Wendemarke hin zu mehr Steuergerechtigkeit“. Caspar weiter: „Das Übereinkommen ist ein Beleg für die überragenden Vorteile des deutschen Abgeltungssteuersystems. Es wird somit sichergestellt, dass ein einfaches und serviceorientiertes Besteuerungsverfahren für die Bürger zur Anwendung kommt. Auch die Länder profitierten von dieser Regelung. So müssen die deutschen Finanzämter zukünftig nicht mehr mit hohem Aufwand schweizerischen Konten und Depots nachspüren. Das besorgten in Zukunft die Kreditinstitute in der Schweiz“, sagte Caspar abschließend.
Themengebiet: Finanzen und Steuern