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Matthias Zimmer: Personalentscheidung der IG Metall nicht nachvollziehbar
Mit Befremden und Verärgerung hat der hessische CDA-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer auf die Ankündigung der IG Metall reagiert, das CDU-Vorstandsmitglied Dr. Regina Görner nicht mehr für den Vorstand der IG Metall zu nominieren. Die IG Metall verliere damit eine profilierte Arbeitsmarktexpertin und Sozialpolitikerin, die die gewerkschaftlichen Anliegen ebenso in die CDU getragen habe, wie sie christlich-demokratische Sichtweisen in der Gewerkschaft eingebracht habe. „Für die vielen Unionsmitglieder in der IG Metall ist das ein schlechtes Zeichen: Die IG Metall sagt nämlich durch diese Entscheidung, dass die Union bei ihr nicht erwünscht ist“, so Zimmer. Das sei eine bewusste Abkehr von der Idee der Einheitsgewerkschaft; der neue Vorstand, wie er nun vorgeschlagen sei, spiegele nur noch die Dominanz sozialdemokratischer und sozialistischer Weltbilder wider. 

An den IG Metall-Vorsitzenden Huber appellierte Zimmer, die Entscheidung noch einmal zu überdenken. Dies sei wichtig für die Akzeptanz der IG Metall als einer Einheitsgewerkschaft und für den Erhalt der durch Regina Görner etablierten Kommunikationswege in die Union hinein. „Die Gewerkschaften sind ein unverzichtbarer Partner in der Gestaltung von Politik und Gesellschaft. Deswegen dürfen wir als Union und als CDA nicht hinnehmen, wenn wir aus der Gewerkschaft heraus gedrängt werden sollen“, so Zimmer abschließend.
Themengebiet: Gewerkschaften