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Walter Arnold: „Kassel-Calden ist Nordhessens Startplatz in die Zukunft“

„Die Attraktivität einer Wirtschaftsregion wird wesentlich durch eine gut ausgebaute und mit internationaler Anbindung versehene Verkehrsinfrastruktur geprägt. Dies betrifft nicht nur Straßen- und Schienenanbindungen, sondern nach Möglichkeit auch gut erreichbare Flugplätze oder Flughäfen. Der Flughafen Kassel-Calden ist deshalb Nordhessens Startplatz in die Zukunft. Vom Ausbau profitieren Unternehmen, die den Flughafen für ihren Geschäftsverkehr nutzen können, Speditionen, technologieorien-tierte Firmen aus der Luftfahrtbranche und Arbeitnehmer und Arbeitssuchende mit ihren Familien. Wenn die Region weiterhin Logistikdrehscheibe bleiben will, muss diese überregionale Anbindung kommen. Darin ist sich auch die Wirtschaft vor Ort einig“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, anlässlich der heutigen Mitteilung des Finanzministeriums, dass der Ausbau des Flugplatzes Kassel-Calden höhere Investitionen erforderlich machen wird.

Die Kritik der Opposition am Ausbau richte sich nicht gegen diese Steigerung, sondern direkt gegen vitale Interessen der Menschen in der Region, gegen zusätzliche Arbeits-plätze und wie immer gegen wichtige Infrastrukturprojekte. Das gelte neben dem Flug-hafen Kassel-Calden auch für den Ausbau der Region zur Logistikdrehscheibe, den Weiterbau der Autobahnverbindungen A 44 und A 49 sowie die Verwirklichung der RegioTram, die Vorreiterrolle bei den Erneuerbaren Energien und den Ausbau des Universitätsstandortes Kassel. „Diese Kritik missachtet doch die große Bedeutung die-ser Maßnahme für die weitere Entwicklung der Region. Traurige Tatsache ist, dass wir aufgrund der langen Planungsverfahren an dieser Stelle der Nachfrage nach Flugha-feninfrastruktur hinterher bauen. Viele Unternehmen rund um Kassel warten bereits seit Jahren auf den Flughafenausbau“, so Arnold.

Die entstandene Kostensteigerung bewertete der CDU-Wirtschaftspolitiker als „äußerst ärgerlich“, aber sie sei angesichts der lang andauernden Planung, der hohen Nachfrage nach Baumaterialien sowie steigender Planungsanforderungen „kaum vermeidbar“. „Das Projekt bleibt von zentraler Bedeutung für Nordhessen und dringend notwendig für die überregionale Anbindung der Logistikdrehscheibe. Für das Jahr 2020 kann mit über 600.000 Passagieren gerechnet werden, die zusätzliche Kaufkraft in die Region tragen. Wir halten daher – aufbauend auf der notwendigen Unterstützung der Region und der Menschen vor Ort – am Ausbau fest“, erklärte Arnold.

Themengebiet: Wirtschaft