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Ulrich Caspar: „Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen sind wichtig“
„Der 28. August 1941 ist für die Familien der russlanddeutschen Aussiedler und Spätaussiedler ein zentraler Bezugspunkt ihrer Lebensschicksale“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete, Ulrich Caspar, anlässlich des 70. Jahrestages der Deportation der Russlanddeutschen. Um auf die Geschehnisse aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren, haben die Fraktionen von CDU und FDP einen entsprechenden Antrag in den Hessischen Landtag eingebracht.

Am 28. August 1941 habe es einen Erlass des Obersten Sowjets der UdSSR gegeben, der die Umsiedlung der Deutschen in den Wolga-Gebieten forderte. Auslöser sei der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion gewesen. „Wir haben in Hessen rund 264.000 Russlanddeutsche aufgenommen. Sie sind längst in unsere Gesellschaft integriert. Es ist jedoch wichtig, auf das Schicksal hinzuweisen, um Solidarität zu schaffen und zu verdeutlichen, dass die Geschichte der Wolgadeutschen auch die Geschichte aller Deutschen ist“, so Caspar. In Hessen seien bereits Gedenkveranstaltungen geplant, um auf das Schicksal hinzuweisen.

„Es ist wichtig, auch öffentlich bei den Gedenkveranstaltungen das Schicksal dieser Menschen zu verdeutlichen. Vor allem in den Schulen muss der Jahrestag zum Anlass genommen werden, um auf dieses Schlüsselereignis in der Geschichte der Russlanddeutschen aufmerksam zu machen. Besonders eignet sich hier auch die Einbeziehung von Zeitzeugen“, sagte Caspar abschließend.
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