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Peter Stephan: „Wir wollen keine nukleare Kaltreserve“
„Wir wollen kein Kernkraftwerk im Stand-By-Betrieb – weder in Biblis noch sonst irgendwo in Deutschland. Aber: Über diese Frage wird nicht politisch entschieden. Alle Parteien haben sich geeinigt, die Notwendigkeit von der unabhängigen Bundesnetzagentur, die vom SPD-Mitglied Matthias Kurth geleitet wird, prüfen zu lassen. Die Bundesnetzagentur hat den klaren Auftrag, alles dafür zu tun, um zu vermeiden, dass wir eine nukleare Kaltreserve brauchen. Dafür muss Grün-Rot in Baden-Württemberg jetzt dringend den Wünschen der Netzagentur nachkommen und fossile Erzeugungskapazitäten freigeben. Es liegt in den Händen von Grünen und SPD, eine nukleare Kaltreserve – egal ob in Biblis oder Philippsburg – zu verhindern“, erklärte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich der heutigen Debatte über eine möglich Kaltreserve am Kraftwerksstandort Biblis. Zuvor hatte der Leiter der Bundesnetzagentur die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg aufgefordert, notwendige Genehmigungen für den Betrieb eines Kohlekraftwerks in Mannheim bereitzustellen, damit eine nukleare Reserve vermieden werden könne.

„Die Energieversorgung in unserem Land ist lebensnotwendig. Verlässlichkeit ist bei der Bereitstellung von Strom und Wärme höchstes Gut. Durch den beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie stehen wir hier vor großen Herausforderungen, auf die wir Antworten finden müssen. Ein Kernkraftwerk im Stand-By-Betrieb kann nicht unsere Antwort sein. Bis die erneuerbaren Energien in Zukunft die Grundlast übernehmen können, brauchen wir fossile Kraftwerke, die unsere Energie produzieren, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Es ist an allen Parteien, daran mitzuarbeiten, dass wir nicht auf eine nukleare Kaltreserve angewiesen sind, um unseren Energiebedarf im Winter zu decken“, so Stephan.


Themengebiet: Energie