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Peter Stephan: "Netzausbau ist notwendig für die Energiewende"
„Zur Realisierung der Energiewende ist der Netzausbau ein unerlässlicher Mosaikstein. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) rechnet mit 3.600 Kilometern zusätzlichen Leitungen. Zwischen Wahle in Niedersachsen und Mecklar bei uns in Hessen wird eine neue Höchstspannungsleitung gebraucht – ich bin froh, dass zumindest darüber inzwischen weitgehend Einigkeit herrscht“, erklärte der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich der heute verkündeten Entscheidung der Genehmigungsbehörde für die „West-Variante“ beim Ausbau-Projekt. „Die Genehmigungsbehörde hat beide Varianten – Ost und West – intensiv geprüft. Letztlich wird man da bauen, wo die geringsten Belastungen für Mensch und Natur zu erwarten sind. In diesem Fall kommt wegen der Abstände zur Wohnbebauung und zu NATURA 2000-Gebieten nur die West-Variante in Frage. Im Detail gilt es jetzt, offen und transparent mit den Menschen vor Ort die konkrete Ausgestaltung des Trassenverlaufes festzulegen und für Akzeptanz für diese notwendige Maßnahme zu werben“, so Stephan.

Vertreter des hessischen Wirtschaftsministeriums hatten zuvor erklärt, der Trassenverlauf werde auf der West-Variante durch den Landkreis Kassel realisiert. Die Ost-Variante unterschreite die Mindestabstände zur Wohnbebauung an sechs Abschnitten. Solche Unterschreitungen können auf der West-Route vermieden werden. „Es ist richtig und konsequent, sich für diese Variante zu entscheiden, auch wenn die Kosten dafür etwas höher liegen. Ich bin sicher, dass das Regierungspräsidium in Kassel als Genehmigungsbehörde in genauer Abwägung aller Schutzgüter von Mensch, Tier und Umwelt seine Entscheidungen trifft, wobei der Mensch immer im Mittelpunkt stehen muss“, sagte Stephan.
Themengebiet: Energie