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Christean Wagner: „Rhön Klinikum AG soll ihrer vertraglichen Verpflichtung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage für die Partikeltherapie nachkommen“
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordnete aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, Dr. Christean Wagner, lobte „ausdrücklich das Bemühen von Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann, die klinische Anwendung der Partikeltherapie in der Universitätsklinik Marburg auf den Weg zu bringen. Das ausdrückliche Ziel bleibt es, dass die Rhön Klinikum AG ihrer vertraglichen Verpflichtung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage für die Partikeltherapie für Forschung und Lehre erfüllt. Im Rahmen der Verhandlungen wird das Land auf einer Vertragserfüllung bestehen. Dies ist im Interesse der Patienten und der wissenschaftlich exklusiven Einrichtung“, so Wagner zu den Ergebnissen der beiden Gesprächsrunden des Hessischen Wissenschaftsministeriums mit der Rhön Klinikum AG und der Siemens AG sowie Vertretern des UKGM, der Universität Marburg, des GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH sowie des HIT Heidelberger Ionenstrahltherapiezentrums. Gegenstand der von Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann anberaumten Gespräche war die Aufnahme eines klinischen Betriebes durch die bereits vorhandene Anlage für Partikeltherapie am Universitätsklinikum Marburg.

„Es ist bedauerlich, dass zum jetzigen Zeitpunkt die technischen Voraussetzungen für einen klinischen Routinebetrieb der bereits vorhandenen Anlage zur Partikeltherapie nicht gegeben zu sein scheinen. Dennoch muss es auch weiterhin das Ziel aller Beteiligten sein, einen raschen Erfolg des Partikeltherapiezentrums am Universitätsklinikum Marburg zu erreichen. Dazu ist die Rhön Klinikum AG vertraglich ausdrücklich verpflichtet. Ich bin zuversichtlich, dass die Rhön Klinikum AG, auch in Wahrung ihres Ansehens, den Betrieb der in Marburg fast fertig gestellten Einrichtung sicherstellt. Das Wohl der Patienten muss auch weiterhin im Mittelpunkt stehen “, sagte Wagner.

„Ich unterstütze die Entscheidung der Hessischen Wissenschaftsministerin, dass auf Grundlage der bereits bestehenden Anlage ein Konzept erstellt werden soll, das eine möglichst breite Patientenversorgung sicherstellt. Nach dem Einstieg in die Forschung und Lehre, die ja ohne Patienten nicht auskommt, muss die Patientenversorgung nach und nach gesteigert werden“, forderte Wagner.

Mit Unverständnis reagierte Wagner auf die Einlassungen des SPD-Abgeordneten Spies auf seiner heutigen Pressekonferenz. „Herr Spies hat den Konsortialvertrag gelesen, wie er heute gesagt hat. Dass er dann von Schaden für Patienten oder Steuerzahler spricht, ist eine unverantwortliche Emotionalisierung dieses wichtigen Themas. Fakt ist: Die SPD-geführte Landesregierung unter Hans Eichel hatte seinerzeit die mittelhessischen Universitätskliniken abgewirtschaftet. Notwendige Investitionen waren nicht mehr getätigt worden. Damals entstand ein Investitionsstau von über 200 Millionen Euro. Mit der Privatisierung hat die Rhön Klinikum AG mehrere Hundert Millionen Euro investiert und damit eine Modernisierung der Universitätskliniken vorgenommen. Dies kommt vor allem den Patienten zugute, diente aber auch der Standorterhaltung und damit der Sicherung von Arbeitsplätzen. Wenn Herr Spies jetzt mit den Ängsten der Menschen spielt, dann wird das der Sache nicht gerecht und er schadet einer ganzen Region“, sagte Wagner.