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Hans-Jürgen Irmer: „Arbeitskreis Kulturpolitik trifft sich mit zwei renommierten Bildungsexperten“
Nach der zweitägigen Sommerreise nach Würzburg und Passau des Arbeitskreises Kulturpolitik der CDU-Landtagsfraktion, unter Leitung des bildungspolitischen Sprechers, Hans-Jürgen Irmer, zeigten sich die Mitglieder „beeindruckt von den aufschlussreichen Gesprächen mit zwei renommierten Bildungsexperten“.

Auf dem Programm der Sommerreise stand ein Besuch der Professur für Gymnasialpädagogik der Julius Maximilians Universität Würzburg, um über den deutschlandweit einmaligen Lehrstuhl zu diskutieren. Der Lehrstuhlinhaber, Prof. Dr. Bernhard Stelmaszyk erläuterte den Arbeitsschwerpunkt, die Optimierung der Ausbildung der Gymnasiallehrer in Bayern. Man wolle neue Akzente in der Zusammenarbeit von Universität, Studienseminar und Schule setzen. „Wir setzen mit den Gesprächen unsere bereits seit Jahren bestehenden Dialoge mit Fachleuten fort, um aus erster Hand zu erfahren, wo Verbesserungspotential besteht. Nur durch den regelmäßigen Informationsaustausch ist es möglich, auf Entwicklungen im Bildungsbereich entsprechend reagieren zu können“, so Irmer.

Auf Einladung von Herrn Prof. Dr. Norbert Seibert besuchten die Arbeitskreismitglieder den Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Passau, um mit den Experten über Eignungsverfahren für Lehramtsstudierende sowie größere Praxisanteile in der Lehrerausbildung zu diskutieren. Die Universität Passau ist in besonderer Weise für PArcous, einem Eignungs- und Beratungsverfahren für angehende Lehramtsstudenten bekannt. Mit PArcours können Lehramtsstudierende praktische Stationen durchlaufen, um ihre Eignung für das Studium und den Lehrerberuf auf die Probe zu stellen. Bereits vor der Aufnahme des Lehramtsstudiums erhalten die Studierenden Feedback zu ihren Stärken und ihrem Entwicklungsbedarf und können dies von Beginn an optimal in ihrem Studium umsetzen. Das Feedback basiert auf den Beobachtungen in den Übungen von PArcours. Hierbei gehen die Urteile von mehreren geschulten Beobachtern ein. Ein derart umfassendes und verhaltensnahes Feedback ist bislang an bayerischen Universitäten einmalig. Dieses Verfahren führt in vielen Fällen dazu, dass angehende Studenten ihre Studienwahl überdenken und eine andere Wahl treffen.

„Besonders im Hinblick auf die Einführung eines Praxissemesters in Hessen helfen uns die gewonnen Eindrücke bei der Umsetzung unseres Vorhabens. Dieser Informationsaustausch leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Koalitionsvereinbarung“, so Irmer abschließend.
Themengebiet: Bildung