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Karin Wolff: „Computerspielentwicklung am Standort Frankfurt zeigt Innovationskraft Hessens“
Im Rahmen der diesjährigen Sommerberbereisung des Arbeitskreises Hauptausschuss besuchten die Mitglieder der CDU-Landtagsfraktion den größten deutschen Computerspielehersteller „Crytek“ in Frankfurt sowie die Frankfurter Neue Presse. „Mit 600 Arbeitsplätzen weltweit und hohen Umsätzen ist der Markt der Computerspiele ein bedeutender Wachstumsmarkt und wichtiger Zweig der deutschen Hochtechnologie und Kreativwirtschaft. Die Spieleentwicklung besitzt eine große Innovationskraft, die auch für andere Bereiche wie Luftfahrt oder Bauwirtschaft vorteilhaft ist. Die Kooperation des Unternehmens mit mehr als 300 Hochschulen weist weit über die ursprüngliche Spielentwicklung hinaus. Insbesondere im Bereich der Computersimulation erweist sich die Technologie als Grundlage für eine Vielzahl von Anwendungen. Es ist erfreulich, dass sich ein weltweit äußerst erfolgreich agierendes Unternehmen der Computerindustrie, die Vorteile der hessischen Rhein/Main-Region bei der Wahl ihres Hauptsitzes zu Nutzen macht“, sagte die Medienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Karin Wolff.

„Die Möglichkeiten modernster Spieletechnologie, insbesondere die Potentiale der 3-D-Effekte, zeigen, dass die ‚Gamer‘ noch viele unterhaltsame Produkte aus Hessens Spielestudio zu erwarten haben. Die Faszination von Computerspielen hat jedoch auch negative Folgen, denen alle Beteiligten entgegen wirken müssen. Es ist sinnvoll und unverzichtbar, dass bereits während des Herstellungsprozesses von Spielen eine intensive Kooperation zwischen den zuständigen Prüfstellen zur Minderung von Gefahren und Einstufung der Freigaben stattfindet. Auch die Unternehmen können so zur Vermeidung von Suchtgefahren und Verhaltensstörungen beitragen. Es ist sehr begrüßenswert, dass ein Unternehmen wie ‚Crytek‘ den hohen deutschen Standard bei der Altersbeschränkung von Spielen als Maßstab für den weltweiten Vertrieb beibehält“, sagte die CDU-Politikerin.

Mit Vertretern der Redaktion aus dem Print und Online-Bereich führten die Mitglieder am Nachmittag ihrer Sommerbereisung Gespräche über den Qualitätsjournalismus und die Entwicklung der Onlineangebote. „Eine regionale Berichterstattung ist für die politische Arbeit vor Ort unverzichtbar. Dem Trend zur Absenkung von Standards und die zunehmende Ausdünnung von Personal muss im Interesse einer lebendigen und starken Demokratie entgegen gewirkt werden“, sagte Wolff. „Die Verlagerung ins Internet ist insbesondere für die lokale Berichterstattung keine leichte Aufgabe. Vorteile einer zeitnahen Berichterstattung und neue technische Möglichkeiten bieten große Chancen für die Zukunft. Die Zeitungen stehen jedoch bei der Onlineberichterstattung aufgrund deutlich geringerer Vertriebserlöse und niedrigerer Werbepreise vor großen Herausforderungen. Aber auch die Vermittlung von Nachrichten im Internet muss dem Anspruch eines Qualitätsjournalismus verpflichtet sein. Insbesondre im Hinblick auf junge Leser sind ein attraktives Angebot und die Kooperation mit Schulen und Eltern notwendig. Nur dann wird die für die demokratische Mitgestaltung der Gesellschaft notwenige Informationsgewinnung frühzeitige Praxis“, so Wolff.
Themengebiet: Medien