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Rolf Müller: „Öffentlichkeitswirksame Aberkennung von Doktor-Titeln darf nicht die Reputation wissenschaftlich arbeitender Akademiker in Frage stellen“
„Durch wenige aber sehr öffentlichkeitswirksame Fälle bei der Aberkennung von Doktor-Titeln darf nicht die Reputation wissenschaftlich arbeitender Akademiker insgesamt in Frage gestellt werden. Es gilt mit einem eindeutigen Bekenntnis eine mögliche Situation zu verhindern, in der von vorne herein alle, die einen Titel in Folge einer besonderen wissenschaftlichen Leistung führen in Misskredit gebracht werden“, sagte der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, im Hinblick auf die erfolgten Aberkennungsverfahren von akademischen Graden bei Personen des öffentlichen Lebens.

Um ein klares Bild über die Situation in Hessen zu erhalten, hat die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. „Unsere Abfrage hat ergeben, dass es bei den hessischen Hochschulen in den vergangenen fünf Jahren insgesamt sechs Verfahren zur Aberkennung von Doktorgraden gegeben hat, davon sind drei Verfahren noch nicht abgeschlossen. Im Fachhochschulbereich wurde ein Diplomgrad aberkannt. Dieses Ergebnis zeigt, dass es sich bei den Plagiatoren um bedauerliche Einzelfälle handelt“, so Müller.

Der CDU-Hochschulpolitiker machte weiterhin deutlich, dass der Einsatz von modernen technischen Hilfsmitteln dazu beigetragen könne, ein höheres Maß an Sicherheit im Rahmen der Plagiatsprüfung bei akademischen Arbeiten zu erhalten. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass beispielsweise an der Hochschule Fulda oder an der Goethe-Universität Frankfurt - im Fachbereich Rechtswissenschaften - Plagiatssoftware beziehungsweise eine Schwerpunktbereichsprüfung zur Plagiatskontrolle zum Einsatz kommt. Dies dient der Reputation und der Sicherheit aller korrekt erstellten akademischen Arbeiten“, stellte Müller fest.
Themengebiet: Hochschule und Wissenschaft