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Walter Arnold: „Kaliindustrie ist für Nordhessen von zentraler Bedeutung“
„Die K+S Kali GmbH ist für die Region Nordhessen und für Hessen insgesamt von erheblicher Bedeutung. Umso mehr muss den Akteuren daran gelegen sein, gemeinsam Lösungen für die Probleme bei der Entsorgung der Laugenwässer zu erarbeiten. Ökonomie und Ökologie müssen in gleicher Weise berücksichtigt werden. Das bedeutet, sowohl die von der Kaliproduktion ausgehenden Umweltbelastungen so weit als möglich zu reduzieren, als auch unbedingt die Kali-Arbeitsplätze in Nordhessen zu erhalten. Dies kann nur im Dialog erfolgen. Und es muss möglichst schnell geschehen, denn Unternehmen wie Anlieger benötigen schnell Rechtssicherheit und eine für alle Seiten tragbare Perspektive. Dazu gehört auch eine intensive Vorbereitung der jeweils notwendigen und durch das Regierungspräsidium Kassel durchzuführenden Verfahren“, machte der Sprecher des Arbeitskreises Wirtschaft und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Walter Arnold, im Rahmen einer Sommerbereisung deutlich.

Das besuchte Unternehmen ist der weltweit viertgrößte Produzent von Kaliumprodukten. Bei Kaliumsulfat- und Magnesiumprodukten ist es der weltweit führende Anbieter. Von der Arbeit der rund 7.600 Mitarbeiter über- und untertage machten sich die Mitglieder des Arbeitskreises einen persönlichen Eindruck. Sowohl die Weiterverarbeitung über Tage wie auch der Abbau unter Tage wurden dabei besichtigt. Die untertägige geographische Ausdehnung der Standorte Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und des Besucherbergwerkes Merkers sei mittlerweile mit dem Stadtgebiet von München vergleichbar. Neben dem Schwerpunkt in der Düngemittelindustrie produziere das Werk auch hochreine Salze, die auch Verwendung in der medizinischen Industrie fänden.

Die Option einer Salzwasserleitung bis an die Nordsee wurde während des Besuches offen diskutiert. Als ein Vorteil dieser überregionalen Leitung wurde bewertet, dass damit auch in der Nach-Bergbauphase gearbeitet werden kann, um beispielsweise die Niederschlagsabwässer der Kalihalden zu entsorgen.
„Deutschland verfügt nur über geringe Bodenschätze. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach ihnen weltweit mit der wirtschaftlichen Entwicklung zu. Daher ist dieser Industriezweig von strategischer Bedeutung für unser Land. Die Rohstoffgewinnung muss aber mit Rücksicht auf die Belange der Anlieger erfolgen, damit sie dauerhaft sein kann“, betonte Arnold abschließend.

Themengebiet: Verkehr, Wirtschaft