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Senioren-Union Hessen: Manifest „Kultur des Lebens“ ist wichtiger Beitrag zu Lebensschutz und Menschenwürde
Friedberg, 11.07.2011. Die Senioren-Union der CDU-Hessen unterstützt die Forderung nach einer breit angelegten Debatte über die geistig-moralischen Grundlagen der Gesellschaft, die der Bundesvorstand der Senioren-Union Deutschlands in seiner letzten Sitzung mit der Verabschiedung des Manifestes „Kultur des Lebens“ angestoßen hatte. Bei der Kreisvorsitzendenkonferenz in Friedberg wurde die Haltung des Bundesvorstandes zu den Themen Präimplantationsdiagnostik (PID), Stammzellenforschung, Tötung noch nicht geborener Kinder, Adoption und Aktive Sterbehilfe begrüßt. Die Zustimmung des Deutschen Bundestages zur teilweisen Zulassung der PID wurde von den Kreisvorsitzenden und Landesvorstandsmitgliedern bedauert.

„Mit dem Manifest ‚Kultur des Lebens‘ leistet die Senioren-Union Deutschlands einen wichtigen Beitrag zur Wertediskussion in unserer Gesellschaft“, betonte der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen und stellvertretende Bundesvorsitzende, Alfons Gerling. In einer Zeit, die geprägt sei von wachsender Individualität, einer älter und bunter werdenden Bevölkerung, sich auflösenden Milieus und Werteverfall, brauche die Gesellschaft wieder mehr Orientierung, mehr inhaltliche Führung und ein konkretes christlich geprägtes Leitbild, das Richtschnur des Handels und Verhaltens sein solle. „Wir sind daher auch nach wie vor mehrheitlich für ein vollständiges Verbot der Präimplantationsdiagnostik“, so Gerling.

Im Manifest „Kultur des Lebens“ setzt sich die Senioren-Union mit dem Wertefundament der Gesellschaft auseinander und fordert zudem als Vereinigung der CDU, dass die Partei das „C“ in ihrer Politik wieder stärker zur Geltung bringen solle. Die CDU sei die Partei in Deutschland, die sich klar und deutlich zum Christentum, zur Würde des Menschen und damit zu einer humanen Gesellschaft bekenne und für sie eintrete. Nun gehe es darum, dass dieses christliche Profil wieder geschärft werde und stärker in die Alltagspolitik einfließe.

In Bezug auf die Präimplantationsdiagnostik fordere die Senioren-Union Hessen auch weiterhin ein vollständiges Verbot, wie dies der Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe 2010 auch beschlossen habe. Man verkenne nicht das Leid, dass die Behinderung eines Kindes für die Eltern bedeuten könne, doch dürften Kinder nicht deshalb abgelehnt werden, weil ihnen bestimmte gewünschte Eigenschaften fehlten. Die Senioren-Union befürchtet zudem eine mögliche Ausweitung der PID. Im Ausland werde sie nicht nur bereits zu Selektion von Embryonen eingesetzt, die lediglich ein erhöhtes Risiko zeigen, im Erwachsenenalter an so genannten spätmanifestierenden Krankheiten zu erkranken, sondern – etwa in den USA – auch bereits zur Wahl des Geschlechts. Dies müsse der Gesetzgeber verhindern.

Das gesamte Manifest „Kultur des Lebens“ ist veröffentlicht unter www.seniorenunion.de

Themengebiet: Soziales