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Holger Bellino: "In Linkspartei dürfen sich Antisemiten und Linksextremisten die Hand reichen"
"Scharf" kritisierte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Holger Bellino, die Aussagen des hessischen Bundestagsabgeordneten der Linkspartei, Wolfgang Gehrcke, zum Thema Antisemitismus auf hr-online. "Die Dimension der Geschichtsvergessenheit dieser Partei ist mit Worten nicht mehr zu fassen. In der Linkspartei dürfen sich Antisemiten und Linksextremisten die Hand reichen. Die Aussagen von Wolfgang Gehrcke sprechen Bände. Seit Wochen debattiert die Linkspartei über die Antisemiten in den eigenen Reihen, nur Gehrcke kann oder will sich das nicht eingestehen. Das beweist er durch sein Interview, in dem er das Antisemitismusproblem in der Linkspartei als Kritik an der Politik Israels zu verharmlosen versucht und die eskalierende Debatte der eigenen Genossen als Unsinn abtut", so Bellino.

"Die Linkspartei in Hessen schweigt zu all diesen Geschehnissen. Wir fragen uns: Werden die offen israelfeindlichen und antisemitischen Tendenzen etwa von den Genossen in Hessen geduldet? Was sagen SPD und Grüne dazu? Zur Erinnerung: Schäfer-Gümbel hat erst vor wenigen Tagen in einem Interview eine Allianz mit der Linkspartei nicht ausgeschlossen. Ist das etwa seine Vorstellung für die Zukunft Hessens?", fragte Bellino.

Enttäuscht zeigte sich Bellino über die Rolle des Hessischen Rundfunks. "Ich hätte mir von hr-online gewünscht, dass die Redaktion kritischer mit den obskuren Thesen Gehrckes umgegangen wäre. Leider durfte er sie aber unreflektiert darstellen", sagte Bellino.