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Kurt Wiegel: „Wichtige Verbesserungen für hessische Landwirte“
„Zufrieden“ mit dem Verhandlungsergebnis zur zukünftigen Biomasse-Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zeigte sich der landwirtschaftspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Kurt Wiegel, nach der gestrigen Verabschiedung des Gesetzentwurfes durch den Bundestag.

„Die harten Verhandlungen haben sich gelohnt. Am Ende steht ein gutes Gesetz für die hessischen Landwirte, die sich im Biomassebereich engagieren. Es ist wichtig, insbesondere Kleinanlagen für Biomasse und Gülle vom eigenen Hof vernünftig und gerecht zu entlohnen. Dazu gehört neben einer gewissen Absenkung des Vergütungsniveaus in einigen Bereichen auch eine einfachere und verständliche Vergütungsstruktur mit angepassten Fördersätzen. Nur so erreichen wir eine gesunde, dezentrale Erzeugungsstruktur im Biomassebereich“, so Wiegel.

Besonders zu erwähnen seien:
  • die Vereinfachung der Vergütungsstruktur zur Vermeidung von Überförderungen und die Entkopplung von Gülle- und NaWaRo-Bonus,
  • der Bestandsschutz für Altanlagen,
  • die neu geschaffene Anlagenkategorie für Kleinanlagen bis 75 kW, von der vor allem Kleinbetriebe profitieren und
  • klare Regeln zur Wärmenutzung und zur Marktintegration für größere Anlagen.

Mit diesen Änderungen begegne man auch dem Problem des Flächenverbrauchs, der Monokulturen und der Marktintegration von Biomasse als grundlastfähige Energie. Letztlich stärke der Gesetzentwurf besonders kleinere Energieproduzenten. „Damit kann Hessen, als Land mit kleinteiliger, bäuerlich geprägter Landwirtschaft, sehr gut leben. Ich bin froh, dass wir so ein gutes Ergebnis erreichen und damit faire Vergütung für die hessischen Landwirte sicherstellen“, so Wiegel.
Themengebiet: Landwirtschaft
Schlagworte: Kurt Wiegel