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Alexander Bauer und Ismail Tipi: „Frühe Sprachförderung ist von zentraler Bedeutung für eine gelingende Integration“
„Der möglichst frühe Erwerb der deutschen Sprache ist ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Integration“, stellte der Obmann der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag für die Enquete-Kommission Migration und Integration in Hessen, Alexander Bauer, nach der Anhörung der Enquetekommission fest. In einer öffentlichen Sitzung auf dem Hessentag der Enquetekommission ging es um die Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten. Wer dauerhaft in Deutschland leben wolle, muss bereit sein, die Deutsche Sprache zu erlernen. „Ohne gute Deutschkenntnisse ist eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nicht möglich. Um im Bildungssystem oder im Berufsalltag Fuß zu fassen ist der Spracherwerb die Grundvoraussetzung“, so Bauer. Dabei falle den Kindertageseinrichtungen als vorschulischem Betreuungs- und Lernort und der gelebten Sprachpraxis mit Gleichaltrigen sowie die Einbeziehung der Eltern eine große Bedeutung zu.

In Hessen gebe es bereits Sprachtests in den Kindergärten und Vorlaufkurse. Hier sei unser Bundesland gut aufgestellt. Trotzdem müsse man versuchen, noch besser zu werden, um Migranten gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. „Dabei ist es besonders wichtig, diesen Kindern das Erlernen der deutschen Sprache von Anfang an durch qualifizierte Sprachförderkräfte zu unterstützen. Durch den frühen Besuch eines Kindergartens und den Kontakt mit anderen Kindern ist das am einfachsten“, so Ismail Tipi, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.

Mehrsprachigkeit stehe dem guten Erwerb der deutschen Sprache nicht entgegen. Der Aspekt der Mehrsprachigkeit gewinne auch im Wirtschaftsleben als wichtige Ressource zunehmend an Bedeutung. Es sei jedoch wichtig, möglichst früh die Zweitsprache zu erlernen, um Erfolge zu erzielen. Es sei sogar möglich, zwei Erstsprachen zu erwerben. Die Muttersprache diene auch dem Wissen um die eigene Herkunft. Aber das Erlernen der deutschen Sprache sei unverzichtbar für die Integration „Das wichtigste ist ein guter sprachlicher Input. Je mehr Kontakt ein Migrant mit der deutschen Sprache hat, desto leichter kann er sie erlernen. Es kommt natürlich auch auf die individuelle Sprachlernkompetenz an, aber das frühe Erlenen, sowie ein guter sprachlicher Input erleichtern den Spracherwerb“, so Bauer und Tipi. Dabei könne die Einbindung von Kinderärzten in die frühe Förderdiagnostik, eine weitere Qualifizierung der Sprachförder- und Grundschullehrkräfte sowie die adäquate Umsetzung der zielgruppenorientierten Sprachförderprogramme und deren Evaluation die Rahmenbedingungen in Hessen weiter verbessern.

Themengebiet: Integration