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Hartmut Honka: „Gemeinsame Verantwortung muss im Sorgerecht gestärkt werden“
Als „wichtiges Signal“ bezeichnete der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hartmut Honka, den Antrag der Fraktionen von CDU und FDP für eine Änderung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern, der heute im Landtag beraten wurde. „Menschen, die in der Lage sind gemeinsam Leben zu zeugen, müssen sich grundsätzlich dieser Verantwortung auch gemeinsam stellen. Durch ein gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern, wird nicht nur das vom Bundesverfassungsgericht geforderte Väterrecht gestärkt, sondern auch die besondere Fürsorgepflicht für ein Neugeborenes sehr deutlich unterstrichen“, sagte Honka.

„Der von CDU und FDP vorgelegte Antrag spricht sich für eine automatische gemeinsame Sorge aus. Da es immer wieder auch dem Kindswohl entsprechende Gründe dagegen gibt, wird der Mutter ein Widerspruchsrecht eingeräumt. Dieses einfache und unbürokratische Verfahren in Form des sog. Widerspruchsmodells geht solchen Problemen aus dem Weg, die aus einer von der Opposition favorisierten Fristenlösung erst entstünden. Bekanntlich werden wichtige sorgerechtliche bedeutsame Entscheidungen gerade in den ersten Lebenswochen und -monaten der Kinder getroffen. Das sind ganz erhebliche Entscheidungen, denen man mit dem Antragsmodell nicht gerecht werden kann. Die Ausrede eines nicht rechtzeitig gestellten Antrages zu Lasten vieler betroffener Kinder wird mit unserem Modell nicht gelten“, so Honka.
Themengebiet: Familie, Soziales