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Norbert Herr: „Gesetzesnovelle führt zu Entlastung der Referendare“
Der Sprecher für Lehrerausbildung der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Herr, erklärte heute im Rahmen der 3. Lesung für eine Novelle des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbG): „Durch die Novellierung des Gesetzes wird die Hessische Schullandschaft weiter verbessert.“ Mit der Verkürzung der Dauer der Vorbereitungszeit für angehende Lehrerinnen und Lehrer von derzeit 24 auf 21 Monate wird auf die bildungspolitischen Entwicklungen in Deutschland reagiert. Die neuen Einstellungstermine 1. Mai und 1. November führen letztendlich dazu, dass ein nahtloser Übergang in den hessischen Schuldienst ohne lange Wartezeiten möglich sei. „Die Reduzierung der zu bewertenden Module von derzeit zwölf auf acht führt darüber hinaus zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen der Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten“, sagte Herr.

In einem weiteren Schritt beabsichtige man schließlich auch eine Erhöhung des Praxisanteils in der ersten Phase der Lehrerausbildung. „Ich freue mich, dass sich die Regierungskoalitionen darauf verständigen konnten, ein Praxissemester in Hessen einzuführen“, so der CDU-Bildungsexperte. Ein Praxissemester, für das zusätzliche Mittel bereit gestellt werden, das in Teilen semesterbegleitend durchgeführt wird, und das alle an der Ausbildung Beteiligten wie Universitäten, Studienseminare sowie Schulen zusammenführt, sei eine große Chance für junge Menschen, für sich zu erkennen, ob der eingeschlagene Weg der Richtige ist oder nicht. Mit dem Praxissemester, so Herr, folge man damit auch bundesweiten Entwicklungen und Erhebungen, wonach längere zusammenhängende Praxisphasen wichtig seien.
Themengebiet: Bildung