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20. Jahrestag der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR

Christean Wagner: "Volkskammerwahl vom 18. März 1990 war wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Deutschen Einheit" - "Kommunismus hat viele Menschen das Leben gekostet"

"Die Volkskammerwahl 1990 war die erste und gleichzeitig auch einzigen Wahl zur Volkskammer der DDR, die demokratischen Wahlgrundsätzen entsprach. Sie war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Deutschen Einheit", erinnerte der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz und CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, anlässlich des 20. Jahrestages der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR am 18. März 1990 an die friedliche Revolution gegen das Unrechtsregime der SED. Rund 93 Prozent der Ostdeutschen hätten damals ihre Stimme abgegeben. "Aus heutiger Sicht war das ein nie wieder erreichtes Ergebnis und deutliches Zeichen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger der DDR das SED-Regime satt hatten", so Wagner. Sieger war das Wahlbündnis Allianz für Deutschland, bestehend aus der ehemaligen Ost-CDU mit dem Spitzenkandidaten Lothar de Maizière, der neu gegründeten und der westdeutschen CSU nahestehenden Deutschen Sozialen Union (DSU) und dem Demokratischen Aufbruch (DA).

Wagner mahnte, dass die Geschichte des DDR-Unrechtstaates nicht in Vergessenheit geraten dürfe. "Es ist erschreckend, wie sehr die Verharmlosung der SED-Diktatur in den Köpfen vieler Menschen mittlerweile verankert ist. Gerade jüngere Menschen sind oft nicht ausreichend über die DDR-Geschichte informiert. Hier haben wir als Gesellschaft die Pflicht und Verantwortung, immer wieder Aufklärungsarbeit zu leisten und vor politischen Akteuren zu warnen, die unserer Jugend bewusst ein falsches Bild vermitteln wollen", sagte Wagner.

Der CDU-Politiker verwies in diesem Zusammenhang auch auf Verbindungen des DDR-Regimes zu linken Gruppen im ehemaligen Westdeutschland. Die Führungskader der Linken bestünden auch heute noch aus ehemaligen Mitgliedern von SED und PDS oder im Westen aus willigen SED-Marionetten, die zur Zeit des Kalten Krieges durch die DDR finanziert wurden. "Als Demokraten haben wir die Aufgabe, immer wieder an diese historischen und aktuellen Zusammenhänge zu erinnern. Es ist wichtig, dass diese Unrechtsideologie nicht in Vergessenheit gerät, denn der Kommunismus hat viele Menschen das Leben gekostet", so Wagner.

Themengebiet: Extremismus, Familie, Integration