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Tobias Utter und Hans-Christian Mick: „Das Land Hessen trifft bereits Maßnahmen, um die Opfer der Heimerziehung zu unterstützen und die Maßnahmen des Runden Tisches umzusetzen“
„Wir danken allen, die sich durch ihre Beteiligung am Runden Tisch Heimerziehung für die lückenlose Aufklärung der Vorfälle eingesetzt haben“, erklärten die Abgeordneten der CDU- und der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Tobias Utter und Hans-Christian Mick, heute in Wiesbaden.

„Das Land Hessen ist derzeit dabei, Vorbereitungen für die Einrichtung regionaler Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder zu treffen. Außerdem ist beabsichtigt, die Akten im Staatsarchiv zu sichern, um eine lückenlose Aufklärung zu gewährleisten“, so Mick weiter. Darüber hinaus gebe es eine Begleitung für die Opfer bei der Einsicht der Akten und der Durchsetzung von Ansprüchen.

„Wir sehen es auch als Aufgabe des Landes Hessens, einen Fonds oder eine Stiftung einzurichten, die die Opfer bei der Aufarbeitung und auch finanziell unterstützt. Dies ist aber nicht die alleinige Aufgabe des Landes Hessen. Hier sind auch der Bund, die Kommunen, der Landeswohlfahrtsverband Hessen und die Kirchen mit ihren Wohlfahrtsverbänden und Ordensgemeinschaften gefragt, gemeinsam tätig zu werden“ erklärte Utter.

„Wir sind uns der Verantwortung des Landes Hessen für die Unterstützung der Opfer bewusst. Deshalb sind wir erneut auf die Opposition zugegangen, um in einem gemeinsamen Antrag, die gemeinsamen Ziele zu bekräftigen. Jetzt gilt es, die begonnenen Maßnahmen weiter voran zu treiben“, so Utter und Mick.
Themengebiet: Kinder und Jugend
Schlagworte: Heimerziehung