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Hans-Jürgen Irmer: „Hochbegabte Kinder sind im hessischen Schulsystem gut integriert“
„Die Bildung unserer Kinder ist der wertvollste ‚Rohstoff‘, der uns in Deutschland zur Verfügung steht. Daher ist es der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag ein besonderes Anliegen, in der Bildungspolitik Prioritäten zu setzen, um die Voraussetzungen zu schaffen, Hessens Kinder optimal auszubilden und ihnen beste Zukunftsperspektiven zu eröffnen“, betonte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion in Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, im Rahmen der Veranstaltungsreihe der CDU-Landtagsfraktion „Leistungskurs Bildung“ am Donnerstagabend. Zu dieser Veranstaltung konnte die CDU-Landtagsfraktion rund 80 Fachleute begrüßen. Man wolle, so Irmer, mit der Veranstaltungsreihe über 'die Landesgrenzen hinausdenken´ und sich grundsätzlichen bildungspolitischen Fragestellungen widmen.

Mit Prof. Dr. Detlef Rost ist es der CDU-Fraktion gelungen, einen Experten für Hochbegabung für die Vortragsreihe zu gewinnen. Detlef Rost ist Professor für Psychologie an der Phillips-Universität in Marburg und hat sich intensiv mit dem Thema Hochbegabung auseinandergesetzt. Er erlangte durch das Marburger Hochbegabtenprojekt, einer der größten Langzeitstudien zur Entwicklung Hochbegabter, große Bekanntheit unter den Intelligenzforschern. Darüber hinaus gründete er die Begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN, eine renommierte Anlaufstelle für Hochbegabte und Personen, die mit diesen Menschen in Zusammenhang stehen. Die Beratungsstelle wird überwiegend vom Kultusministerium finanziert.

Die Ausführungen Rosts zeigten, so Irmer, dass die vielen Klischees gegenüber Kindern mit überdurchschnittlicher Intelligenz nicht gerechtfertigt sind. Man müsse die Beratungszentren, wie die Begabungsdiagnostische Beratungsstelle BRAIN, weiter ausbauen und fördern, um die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern bestmöglich zu beraten. „BRAIN ist das entscheidende Herzstück der hessischen Hochbegabtenförderung. Ohne die Forschungsergebnisse von Professor Rost wäre BRAIN nicht möglich gewesen, und ohne BRAIN hätte das Thema 'Hochbegabung' niemals eine Aufgabe für die hessischen Schulen werden können“, so der CDU-Bildungspolitiker. Professor Rost habe die Beratungsstelle stets unentgeltlich geleitet, wofür ihm hohe Wertschätzung und besondere Anerkennung gebühre. Wie in der Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP festgelegt, werde man spezielle Fördermöglichkeiten für besonders begabte und lernstarke Schüler schaffen, bzw. ausbauen.

Die beste Förderung für das eigene Kind sei von Anfang an möglichst viel mit ihm über viele unterschiedliche Sachverhalte zu sprechen und ihm möglichst oft Sprechanlässe zu bieten. „Die Studien von Prof. Rost zeigen, dass auch besonders intelligente Schülerinnen und Schüler im hessischen Schulsystem gut integriert und schulisch erfolgreich sowie sozial unauffällig sind“, so Irmer abschließend.
Themengebiet: Bildung