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Bettina M. Wiesmann und Claudia Ravensburg: „Finanzielle Unterstützung für kinderlose Paare ist wichtig“
„Wir freuen uns, dass auf Bundesebene überlegt wird, die finanziellen Mittel aufzustocken, um ungewollt kinderlose Paare zu unterstützen. Diese Unterstützung für kinderlose Paare ist wichtig“, sagten die familienpolitische Sprecherin der CDU-Faktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann, und die frauenpolitische Sprecherin, Claudia Ravensburg, angesichts der Vorschläge von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.

Die rot-grüne Regierung habe 2004 im Rahmen der Gesundheitsreform durchgesetzt, dass nur noch maximal drei Behandlungen finanziert werden und dies auch nur zu 50 Prozent. Vor allem junge Paare würden so daran gehindert, sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Bundesministerin Kristina Schröder habe nun angekündigt, diese Entscheidung rückgängig zu machen. „Jungen Paaren fehlt meist das Geld, um eine solch teure Behandlung zu finanzieren. Die Zahl der künstlichen Befruchtungen ist in den letzten Jahren massiv zurückgegangen. Die Reproduktionsmedizin kann Paaren helfen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, und zugleich dem demografischen Wandel entgegenwirken. Deshalb ist es gut, wenn künstliche Befruchtungen erleichtert werden“, so Wiesmann.

Ravensburg unterstrich den Zusammenhang mit anderen Instrumenten, um kinderlose Paare zu unterstützen: „Die Adoption ist ein weiterer guter Weg, Paaren zur Erfüllung ihres Kinderwunsches zu verhelfen. Deshalb wollen wir sie erleichtern. Dies kann zugleich ungewollt schwangeren Frauen in Notsituationen einen Ausweg weisen und so Abtreibungen verhindern“, sagte Ravensburg.
Themengebiet: Familie