Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Alexander Bauer: „Einführung islamischen Religionsunterrichtes setzt autorisierte und repräsentative Ansprechpartner voraus“
Zum heutigen Antrag der Grünen zitierte der innenpolitische Sprecher und Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Religionsunterricht, Alexander Bauer, aus dem Koalitionsvertrag von CDU und FDP: „Wir werden erneut prüfen, ob mit einem legitimierten Ansprechpartner eine Vereinbarung zur Erteilung islamischen Religionsunterrichts in deutscher Sprache getroffen werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir im Fach Ethik eine verpflichtende religionskundliche Unterweisung in islamischer Religion einführen.“

Gemäß Artikel 7 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes werde Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft erteilt, erläutert der Politiker die verfassungsrechtliche Ausgangsposition. Der Staat sei insoweit auf die Zusammenarbeit mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften angewiesen. Auf muslimischer Seite bedürfe es deshalb dauerhafter und repräsentativer Ansprechpartner, die autorisiert seien, im Namen der muslimischen Gläubigen an der Gestaltung der Unterrichtsinhalte mitzuwirken. „An der Erforderlichkeit autorisierter Ansprechpartner führt kein Weg vorbei“, betonte Bauer. Weitere Voraussetzung sei zudem, dass der Unterricht in deutscher Sprache und durch qualifizierte in Deutschland ausgebildete Lehrkräfte erteilt werde.

Derzeit sei ein Runder Tisch des zuständigen Kultusministeriums in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz und Integration mit der Thematik befasst, um den in der Koalitionsvereinbarung festgelegten Prüfauftrag für die Verwirklichung eines islamischen Religionsunterrichts umzusetzen.

Themengebiet: Bildung