Herzlich Willkommen
bei der CDU Hessen
Irmer: „Grünes Konzept ist pädagogisch verheerend und weder durchdacht noch durchgerechnet“
Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, wies heute im Rahmen des Setzpunktes der Grünen deren Ausführungen als „pädagogisch verheerend und nicht durchdacht“ zurück. „Die Grünen fordern mit ihrem Zwei-Säulen-Modell abermals den alten Ladenhüter Einheitsschule und wollen Unruhe an die Schulen bringen – wir stehen hingegen für Vielfalt statt Einfalt. Die christlich-liberale Koalition in Hessen hat für Schulfrieden gesorgt. Schülern und Eltern ermöglichen wir weiterhin echte Wahlfreiheit“, so Irmer. Die Forderung der Grünen gehe weit hinter die Anfangszeit der Integrierten Gesamtschule der 1970er Jahre zurück. „Faktisch fordern die Grünen mit ihrem Konzept der Neuen Schule die Abschaffung sowohl der IGS und KGS als auch der Haupt- und Realschulen sowie der Förderschulen“, sagte Irmer.

Der vorgelegte Antrag führe zu einer Benachteiligung der Förderschüler in zu großen Klassen mit bis zu 25 Schülerinnen und Schüler. „Die CDU-Landtagsfraktion steht weiterhin zum hessischen Förderschulsystem, welches deutschlandweit einmalig und hoch anerkannt ist“, so der CDU-Bildungsexperte. Die Landesregierung habe bewusst auf grundlegende Veränderungen der Schullandschaft und Reformhektik verzichtet. „Die Grünen hingegen glänzen durch unüberlegten Aktionismus. Das vorgelegte Konzept ist nicht neu und substanzlos“, so Irmer. Die Behauptung weltweit habe sich die Einheits- und Gesamtschule als überlegen durchgesetzt sei schlichtweg falsch. „Mir ist nicht eine wissenschaftliche Studie bekannt, die dies belegt. Alle uns bekannten Zahlen zeigen eindeutig, dass es keine Alternative zum gegliederten Schulwesen gibt. Wir brauchen jedoch mehr Individualisierung im Schulwesen und müssen uns auf unsere bildungspolitischen Grundpositionen besinnen“, so Irmer.
Themengebiet: Bildung