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Peter Seyffardt: „Rheintal soll Modellregion für anwohnerfreundlichen Bahnausbau werden“
Der Rheingauer CDU-Landtagsabgeordnete Peter Seyffardt, der auch Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist, zeigte sich sehr erfreut über den Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das Rheintal als Modellprojekt für einen anwohnerfreundlichen Bahnausbau der Bundesregierung vorzuschlagen. „Das Rheintal soll Modellregion für anwohnerfreundlichen Bahnausbau werden. Es macht Mut, zu sehen, dass das Problem des Bahnlärms im Rheintal in Berlin erkannt wurde und gemeinschaftlich versucht wird, weitere Verbesserungen zu erreichen“, freute sich Seyffardt über diese Erfolge. Es sei wichtig, dass das Mittelrheintal nicht nur als Weltkulturerbe geschützt wird, sondern auch für Touristen attraktiv und für Bewohner lebenswert ausgestaltet wird. Der Besuch des Bundesverkehrsminister Ramsauer auf Einladung des Bundestagabgeordneten Klaus-Peter Willsch in Rüdesheim zum Thema Bahnlärm in dieser Woche unterstreicht die Erfolge der gemeinsamen Anstrengungen.

Die CDU/CSU-Fraktion fordert die Regierung außerdem auf, den Schienenbonus schrittweise abzuschaffen und dem Deutschen Bundestag dazu einen Gesetzesentwurf vorzulegen. „Schienenprojekte in Deutschland brauchen die Akzeptanz der Bevölkerung. Trassenführung und Lärmschutz müssen sicherstellen, dass Menschen und Umwelt so wenig wie möglich belastet werden“, zitierte Seyffardt den verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dirk Fischer.

Für den europäischen Güterverkehr ist die Rheintalbahn von entscheidender Bedeutung und damit auch eine der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Deutschland. Die Akzeptanz der Anwohner für dieses Projekt ist von großer Bedeutung und kann durch lärmabhängige Trassenpreise und den Einsatz moderner Wagen verstärkt werden. Die Ausweisung als Modelregion eröffnet weitere Möglichkeiten beim passiven Lärmschutz. Neue Entwicklungen wie Niedrigschallschutzwände oder auch technische Verbesserungen an den Gleisen und am Gleisbett sind denkbar. „Der Ausbau des Schienenverkehrs ist wichtig, um mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen, aber dabei darf man die Bedürfnisse der Anwohner nicht vergessen“, so Seyffardt. Er begrüße daher den Dialog zwischen allen Beteiligten und die Ergebnisse der Arbeit des Projektbeirats Rheintalbahn. In dem Beirat sind die Deutsche Bahn AG, die Bundes- und Landesregierung, regionale Politiker sowie Bürgerinitiativen vertreten.