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Christean Wagner: „CDU-Landtagsfraktion begrüßt eingeschlagenen Weg der Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke“
„Wir begrüßen als CDU-Landtagsfraktion den von Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten eingeschlagenen Weg der Sicherheitsüberprüfung von deutschen Kernkraftwerken. Angesichts der schrecklichen Naturkatastrophe in Japan und der daraus folgenden Situation in den japanischen Kernkraftwerken ist das Innehalten in der Frage der Energieversorgung in Deutschland klug und notwendig. Der nukleare Notstand in den japanischen Kernkraftwerken erfordert Antworten auf die Frage, welche sicherheitsbezogenen Konsequenzen aus diesen Ereignissen für die Kernkraftwerke in Deutschland und damit auch in Biblis zu ziehen sind. Sicherheit hat weiterhin für uns absoluten Vorrang. Deshalb werden alle Kernkraftwerke jetzt erneut überprüft, obwohl sich die konkrete Sicherheitslage der deutschen Kernkraftwerke nicht verändert hat. Dennoch ist es richtig, auf die Ängste der Menschen einzugehen und sachorientiert nach verantwortungsvollen Lösungen zu suchen. Die CDU ist hier die Partei der Besonnenheit und der Verantwortung“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, anlässlich der Diskussion um die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke.

„In diesem Zusammenhang ist das Verhalten von SPD, Grünen und Linkspartei in den vergangenen Tagen wenig an der Sache orientiert. 23 Pressemeldungen hat das linke Lager in Hessen seit Samstag zum Thema abgesetzt, in keiner einzigen davon werden praxistaugliche Lösungsvorschläge für die Energieversorgung der Zukunft gemacht. Wir haben in Deutschland, im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern dieser Erde, beschlossen, aus der Kernenergie auszusteigen. Es genügt in unserem hoch technologisierten Land aber nicht, einfach nur abzuschalten. Wir müssen auch eine Antwort darauf geben, wie wir in Zukunft eine sichere, saubere, bezahlbare und ausreichende Energieversorgung in Deutschland sicherstellen wollen. Angesichts von 433 weltweit sich in Betrieb befindenden Kernkraftwerken halten wir eine internationale Beratung über die künftige Energieversorgung – einschließlich der notwendigen Sicherheitsfrage – für erforderlich. Keine Antwort wäre es, deutsche Kernkraftwerke abzuschalten und anschließend den Strom von ausländischen Kernkraftwerken einzukaufen“, so Wagner.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende pflichtete auch der Bundeskanzlerin bei, die erklärt hatte: „Wir wissen, wie sicher unsere Kraftwerke in Deutschland sind. Aber ebenso bleibt richtig, dass wir auf die friedliche Nutzung der Kernenergie als Brückentechnologie noch nicht verzichten können, wenn wir unseren Energieverbrauch als größte Wirtschaftsnation Europas weiter eigenständig und zuverlässig decken wollen und wenn wir auch den Anforderungen des Klimaschutzes weiter gerecht werden wollen. Auch der Wandel des Klimas ist eine Herausforderung für die Menschheit.“
Themengebiet: Umwelt, Verbraucherschutz