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Christean Wagner: „Religionsfreiheit muss für alle Religionen in allen Ländern der Erde gelten
„Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, das nicht nur in der westlichen Welt gewährleistet sein darf. Religionsfreiheit muss für alle Religionen in allen Ländern der Erde gelten. In 64 Ländern der Erde werden Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung verfolgt, eingesperrt, gefoltert oder gar getötet. Für fast 70 Prozent der Weltbevölkerung existiert Religionsfreiheit daher nicht oder nur eingeschränkt. Mit rund 100 Millionen Menschen weltweit sind die Christen dabei die größte Gruppe der religiös Verfolgten. Als Christdemokraten stehen wir in einer besonderen Verantwortung, für diese Christen einzutreten. Wir begrüßen es daher auch, wenn durch die heutige Großdemonstration gegen Gewalt an Christen den Opfern Gesicht und Stimme verliehen wird“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, anlässlich der heutigen Demonstration von Kirchen und Menschenrechtsorganisationen in Frankfurt gegen Gewalt an Christen.

„Die jüngsten Übergriffe gegen koptische Christen in Ägypten zeigen, dass die gegenwärtigen Freiheitsbewegungen auch ein Eintreten für die Religionsfreiheit umfassen müssen. Nur dann wird ein demokratischer Neubeginn gelingen. Freiheit entsteht allein dort, wo auch Freiheit für Minderheiten gewährleistet ist“, so Wagner.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende verwies darauf, dass Gewalt gegen Christen und Diskriminierung nicht nur in Ägypten und anderen Teilen der islamisch dominierten Welt, sondern auch in einigen kommunistischen, buddhistischen und hinduistischen Ländern stattfindet. „Christen im Iran, in Pakistan, Indien, Nordkorea, China, der Türkei, dem Irak und in anderen Staaten ist es nicht möglich, ihren Glauben ungehindert zu leben und zu bekennen. Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ist nur dort verwirklicht, wo gefahrlos Glaube öffentlich bekannt werden darf, für den eigenen Glauben geworben werden kann, Gebetsstätten erlaubt sind und ein Übertritt zu einem anderen Glauben möglich ist“, so Wagner.

„Wir dürfen das Schicksal der Opfer, insbesondere derer, die sich zum christlichen Glauben bekennen, nicht mit Gleichgültigkeit hinnehmen. Einschränkungen der Religionsfreiheit durch Gesetzgebung und Verwaltungspraxis der staatlichen Organe sowie Gewalt seitens Andersgläubiger müssen öffentlich verurteilt werden. Für uns bedeutet Menschenrechtspolitik daher auch ein deutliches Eintreten für die weltweite Durchsetzung des Rechts auf Religionsfreiheit“, sagte Wagner.
Themengebiet: Kirchen