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Clemens Reif: „Geplante Börsenfusion eröffnet mehr Chancen als Risiken“
„Die geplante Fusion von zwei der bedeutendsten Börsenbetreiber weltweit bietet ein-malige Chancen. Der Finanzplatz Frankfurt wird noch stärker global ausgerichtet und den Unternehmen eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Finanzierung von Zusammen-arbeit, Innovation und Wachstum. Frankfurt ist mit über dreihundert Banken und als Sitz der Europäischen Zentralbank, der europäischen Versicherungsaufsicht CEIOPS sowie des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken das zentrale Tor in die Euro-zone. Zudem steigen mit einer erfolgreichen Fusion auch die Chancen, dass Frankfurt Standort eines Regionalzentrums der Weltbank wird. Auch dies bedeutet langfristig ei-ne erhebliche Stärkung Frankfurts – die Chancen sind größer als die Risiken“, sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses und Wirtschaftsexperte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Clemens Reif, im Rahmen der Landtagsdebatte zur geplanten Fusion der Deutschen Börse AG mit der New York Stock Exchange Euronext.

„Auch wenn sich die Zentrale des neuen Unternehmens langfristig in die USA verla-gern sollte, muss gewährleistet werden, dass die Funktionsfähigkeit sowohl im Hinblick auf den Handel, als auch mit Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen erhalten bleibt. Daher wird die Landesregierung die vorzulegenden Unterlagen sorgfältig prüfen. Das gewährleistet ebenfalls die berechtigten Interessen des Finanzplatzes Frankfurt“, hob Reif hervor.

„Die vorsichtige Haltung der Beschäftigten in Eschborn ist nachvollziehbar. Gelingt die Fusion aber, ist der neue Betreiber schon im eigenen Interesse gut beraten, qualifizier-tes Personal zu halten. Nur das sichert langfristig die weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte Reif.
Themengebiet: Wirtschaft