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Claudia Ravensburg: „Große Fortschritte bei der Gleichstellung von Männern und Frauen, aber noch keine Chancengleichheit“
„Wir haben in der 100-jährigen Geschichte des Internationalen Frauentages große Fortschritte bei der Gleichstellung von Frauen und Männern gemacht, aber noch keine Chancengleichheit erreicht“, sagte die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Claudia Ravensburg, anlässlich des Jubiläumsfestaktes der Hessischen Landesregierung zum 100. Internationalen Frauentag in Wiesbaden.

Angesichts dieses Jubiläums des Internationalen Frauentags am 8. März solle daran erinnert werden, welche großen Schritte für die Gleichberechtigung hiermit verbunden gewesen seien. „Was längst selbstverständlich ist, gibt es erst seit 100 Jahren“, so Ravensburg. Seit 100 Jahren haben Frauen jetzt das Recht zu wählen, ebenso bestehe jetzt seit 100 Jahren die Hochschulzulassung für Frauen.

In diesem Zusammenhang erinnert Ravensburg auch an die Männer und Frauen, wie die hessische Politikerin Elisabeth Selbert, die bei der Aufstellung des Grundgesetzes vor nunmehr 61 Jahren dafür gesorgt haben, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau von Anfang an fest im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 3 Absatz 2 Satz 1 verankert wurde. Auch sei es mit Elisabeth Schwarzhaupt eine Hessin gewesen, die 1961 die erste Bundesministerin der Bundesrepublik Deutschland geworden ist.

In diesem Jahr würden am Internationalen Frauentag der gleiche Zugang zu Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Technik besonders in den Mittelpunkt gerückt und auf die weltweiten Benachteiligungen und Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen aufmerksam gemacht. Die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen müsse auch zukünftig ganz oben auf der Agenda der Politik stehen bleiben. Das Ziel der CDU sei weiterhin, die Erwerbschancen von Frauen zu erhöhen und Einkommensgerechtigkeit herstellen.

„Trotz der großen Fortschritte, ist die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht verwirklicht. Dringender Handlungsbedarf besteht insbesondere bei der Anerkennung von Familienarbeit, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie dem Entgeltungleichgewicht im Erwerbsleben“, hielt Ravensburg fest.
Themengebiet: Frauen