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Seniorenstudium in Hessen
Als „positiv und erfreulich“ bezeichnete der CDU-Landtagsabgeordnete, Aloys Lenz, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, die Informationen des Wissenschaftsministeriums über das Seniorenstudium in Hessen. Ziel seiner parlamentarischen Anfrage sei es gewesen, mehr Informationen über das hessenweite Angebot des Seniorenstudiums zu erhalten, um noch mehr Interessierte darauf aufmerksam zu machen.

„Viele Menschen scheiden aus dem Berufsleben mit einem großen Wissensdurst aus und suchen nach Möglichkeiten, sich endlich mit den Fragen zu beschäftigen, die sie schon seit langem interessieren. Das Seniorenstudium bietet die Möglichkeit, offenen Fragen fernab von den Zwängen des beruflichen Alltags nachzugehen, Freizeit sinnvoll zu nutzen und Wissen zu vertiefen“, so Lenz. Zudem eröffne sie die Chance des Austauschs und des Kennenlernens von Gleichgesinnten.

Demnach bieten die Goethe-Universität in Frankfurt sowie die Technische Universität Darmstadt spezielle Angebote für Senioren an. Die Hochschulen in Gießen, Kassel und Marburg sowie die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt dagegen haben regelmäßig offene Lehrveranstaltungen in ihren Lehrplänen, die sich auch an Seniorinnen und Senioren richten. Im aktuellen Semester seien allein in Frankfurt 3.170 Personen eingeschrieben. In Darmstadt seien es 75 Personen, in Marburg seien es in den zurückliegenden Jahren immer rund 125 Personen gewesen.
Ein besonderes Angebot stelle die „Universität des 3. Lebensalters (U3L)“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität dar, für die ein Abitur nicht vorausgesetzt werde.

„In diesem Rahmen wird eine Vielzahl an regelmäßigen Veranstaltungen zur Auswahl gestellt, die sich über nahezu alle universitäre Disziplinen verteilen. Die U3L ist räumlich und organisatorisch an die Goethe-Universität angebunden. Die Universität stellt den Studierenden ihre Einrichtungen wie Bibliotheken, Mensen und Hörsäle sowie die Leistungen des Studentenwerks zur Verfügung. Die Studierenden können aus Vortragsreihen, Seminaren in verschiedenen Fachbereichen und einer umfassenden Anzahl von Einführungsveranstaltungen auswählen. Die Nutzung dieser Leistungen ist bereits im Semesterbeitrag von 100 Euro enthalten. Das ist eine vorbildliche Struktur“, so Lenz.

„Ich möchte möglichst viele Menschen dazu anregen, sich auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben oder - sofern die Zeit dazu besteht - nach Feierabend dem Wissenserwerb zu widmen. Ich hoffe, dass sich noch mehr Senioren und Interessierte im Rahmen eines Studiums an den hessischen Hochschulen engagieren“, sagte Lenz.
Themengebiet: Bildung