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Walter Arnold: „Außenhandel eröffnet große Chancen für kleine und mitt-lere Unternehmen aus Hessen“

„Das Wachstum von Brasilien, Russland, Indien und China ist beeindruckend. Bereits 2015 werden sie 60 Prozent der Wirtschaftsleistung der Industrienationen Deutschland, Japan und USA erreichen. 1990 lag dieser Anteil noch bei 10 Prozent. Hessische Unternehmen müssen also auf diesen Märkten präsent sein, wenn sie dauerhaft wachsen, Arbeitsplätze sichern und neue schaffen wollen. Die Aufgabe der Landesregierung liegt darin, interessierten Unternehmen Kontakte zu vermitteln, wichtige Informationen bereitzustellen und die Entwicklung neuer Handels- und Investitionsbeziehungen nach Kräften zu fördern. Diesen erfolgreichen Weg werden wir fortsetzen, denn der Außen-handel eröffnet große Chancen für kleine und mittlere Unternehmen aus Hessen“, erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Walter Arnold, anläßlich der Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Dieter Posch.

Dabei sei Hessen in besonderer Weise auch von der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung in Europa abhängig. „Rund 70 Prozent des hessischen Exports gehen in die euro-päischen Staaten – und rund 65 Prozent der in Hessen eingeführten Waren und Dienstleistungen stammen wiederum aus dem europäischen Ausland. Damit ist klar: Für die hessische Wirtschaft ist ein stabiler Rechts- und Wirtschaftsraum Europa von zentraler Bedeutung“, so Arnold.

Aber auch die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und schließlich China seien auch für den hessischen Mittelstand von wachsender Bedeutung. „Hier kann das Land Türöffner zu diesem Markt sein und wichtige Informationen zur Verfügung stellen, um den wirtschaftlichen Start zu ermöglichen. Dabei gilt es auch, mögliche Risiken in den Blick zu nehmen, beispielsweise hinsichtlich der Verwertung von Patenten. Herausfor-derungen und Chancen müssen sorgsam abgewogen werden“, machte Arnold klar.

Neben generell fehlenden Kapazitäten würden im Mittelstand als Hemmnisse für ein außenwirtschaftliches Engagement vor allem genannt: Fehlende zuverlässige Kontakte, rechtliche sowie steuerliche Fragen, die sprachliche Barriere sowie bürokratische Hürden. „Genau hier muss die Förderung der Außenwirtschaft durch Informationsprogramme, die Förderung von Beteiligungen an Messen sowie Delegationsreisen anset-zen. Hessen kann es sich nicht leisten, an neuen Wachstumsmärkten nicht teilzuneh-men. Der Außenhandel schafft nicht nur Wohlstand, Arbeitsplätze und neue Chancen hier in Hessen. Er exportiert zugleich Demokratie, Wachstum, Beschäftigung und qualifizierte Arbeitsplätze“, so Arnold.

Themengebiet: Wirtschaft