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Judith Lannert: „Vertrauen in hohe Qualität von Lebensmitteln muss zurück gewonnen werden“
„Ich bin sehr zufrieden, dass sich Bundesministerin Aigner und die Landesminister gestern sehr schnell auf einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog als klare Konsequenz der aktuellen Dioxin-Belastungen geeinigt haben. Dieser Katalog umfasst alle Forderungen, die Frau Aigner bereits vorgestellt hatte und beinhaltet auch alle Vorschläge, die Staatsministerin Puttrich eingebracht hat. Ich bin sicher, dass wir durch die schnelle Umsetzung dieser Maßnahmen zukünftig noch mehr Sicherheit und Schutz für die Verbraucher, aber auch die betroffenen Landwirte, schaffen und damit auch ihr Vertrauen in die hohe Qualität der deutschen Lebensmittel zurückgewinnen werden“, erklärte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Judith Lannert, anlässlich der gestern beschlossenen Maßnahmen für mehr Sicherheit und Transparenz in der Futtermittelkette.

In dem von Bund und Ländern gemeinsam beschlossenen Aktionsplan sind insgesamt 14 konkrete Einzelmaßnahmen und Umsetzungszeitpläne enthalten, die Verunreinigung von Futtermitteln – fahrlässig oder vorsätzlichen – zukünftig besser verhindern sollen. Darunter fallen unter anderem eine Zulassungspflicht für Futtermittelbetriebe, Trennung der Produktionsströme, Meldepflichten für private Labore, eine Positivliste für Futtermittel, Stärkung der Eigenkontrolle, die Überprüfung des Strafrahmens und eine bessere Haftungsabsicherung.

„Insgesamt ist das ein sehr guter Katalog von Maßnahmen, der die Verbraucher und die betroffenen Landwirte in Zukunft besser schützen wird. Das muss jetzt möglichst zügig auf den verschiedenen staatlichen Ebenen umgesetzt werden“, so Lannert.
Themengebiet: Verbraucherschutz