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Judith Lannert: „Kontrollsystem im Bund und in Hessen hat funktioniert“
„Natürlich ist es bedauerlich, dass nun doch mit Dioxin belastetes Futtermitteln gefütterte Tiere in Hessen gefunden wurden. Dies auf angeblich unzureichende Kontrollen in Hessen zurückzuführen, entspricht allerdings nicht den Tatsachen. Nur durch das umfassende und funktionsfähige Kontrollsystem im Bund und in Hessen können heute die Wege belasteten Futters und betroffener Tier schnell nachvollzogen werden. Die Hessische Landesregierung hat auf das Bekanntwerden der Vorfälle in Niedersachsen schnell und umfassend reagiert. Hersteller und Händler von Futtermitteln werden verstärkt kontrolliert, es gibt zusätzliche Kontrollen bei Eiern und anderen Produkten. Auch die betroffenen Betriebe müssen ihren Beitrag leisten und ihre Produkte untersuchen. Insgesamt ist die Kontrolldichte sehr gut – eine absolute Sicherheit lässt sich damit natürlich nicht erreichen. Sofort nach der Meldung wurde der Betrieb gesperrt, um weiteren Schaden zu vermeiden. Das Wohl der Verbraucher steht hier unbedingt im Mittelpunkt“, erklärte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Judith Lannert, anlässlich der Bekanntgabe durch das hessische Umweltministerium, 320 Ferkel, die mit Dioxin belastetem Futter gefüttert wurden, seien an einen Mastbetrieb im Kreis Hersfeld-Rotenburg geliefert worden.

Trotzdem gäbe der Fall Anlass zu Optimierungen in den gesetzlichen Regeln. „Staatsministerin Puttrich hat bereits angekündigt, sich für Verbesserungen einzusetzen. Ich bin froh, dass dies unter den Agrarministern sehr zeitnah besprochen werden wird, denn nur gemeinsam lässt sich der Schutz noch weiter verbessern“, so Lannert. „Wir sollten eine klarere Trennung der Produktionsbereiche für Futtermittelfette und tierische Fette verbindlich vorschreiben. Schwarze Schafe unter den Unternehmen sollten zudem durch strengere Sanktionen und eine Schadenersatzpflicht abgeschreckt werden. Auch Markierungsvorschriften für technische Fette können zur Verbesserung beitragen. Es gilt jetzt, aus diesem Vorfall die richtigen Schlüsse zu ziehen und nicht, wie dies die Oppositionsparteien versuchen, parteipolitische Spielchen zu veranstalten“, stellte Lannert fest.

Themengebiet: Gesundheit, Landwirtschaft