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Rafael Reißer: „Hochschulen in Hessen sind gut vorbereitet“
„Die Auswirkungen, die durch die Aussetzung der Wehrpflicht auf die hessischen Hochschulen zukommen könnten, sind bisher noch nicht genau abschätzbar. Die Hochschulen in Hessen sind aber gut vorbereitet. Deshalb ist der Alarmismus der Opposition ohne jegliche Sachkenntnis völlig fehl am Platz“, erklärte der Hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Rafael Reißer, in der Aktuellen Stunde zum Thema Wehrpflicht und Hochschulen.

So sei bisher noch nicht abschätzbar, welche Auswirkungen die Aussetzung der Wehrpflicht, sowie ein möglicher Rückgang der Ersatzdienstleistenden für die hessischen Hochschulen haben werden. Reißer verwies darauf, dass bereits jetzt die Zahl derjenigen, die überhaupt in eine Kaserne einrücken, äußerst gering sei. Nur etwa jeder sechste junge Erwachsene gehe zur Bundeswehr und über die Hälfte eines Abiturjahrgangs werde weder fürs Militär noch zu einem Ersatzdienst herangezogen.

Gleichzeitig machte Reißer deutlich, dass die hessische Landesregierung zum Beispiel durch das HEUREKA-Programm, bis 2020 über drei Milliarden Euro für Maßnahmen im Hochschulbau zur Verfügung stelle. Die Infrastruktur im quantitativen und qualitativen Bereich werde kontinuierlich verbessert, auch im Bereich der Geräteausstattung im Forschungsbereich. Diese Investitionen werden ergänzt durch über 540 Millionen Euro aus dem Hessischen Sonderinvestitionsprogramm, die in diesem Jahr ebenfalls den hessischen Hochschulen zugutekommen. „Die Landesregierung befindet sich in kontinuierlichen Gesprächen mit den Hochschulleitungen sowie den Studentenwerken. Die Wehrpflichtproblematik und ihre Auswirkungen auf Hessen werden wir, wenn belastbare Daten vorliegen, zusammen mit der Bundesregierung und den hessischen Hochschulen aufgreifen und lösen“, sagte Reißer.



Themengebiet: Hochschule und Wissenschaft