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Ulrich Caspar: „Dokumente der Heimatvertriebenen waren wichtiges Zeichen der Versöhnung“
„Die Charta der deutschen Heimatvertrieben und das Wiesbadener Abkommen sind wichtige Dokumente, mit denen bereits kurz nach Kriegsende ein Zeichen der Versöhnung gesetzt wurde“, sagte der Sprecher der CDU-Fraktion des Arbeitskreises für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Ulrich Caspar, im Hessischen Landtag. In diesen Dokumenten hätten die Heimatvertriebenen dem Gedanken an Rache und Vergeltung eine klare Absage erteilt und einen ebenso klaren Hinweis auf das Leid und das Unrecht, dass den Völkern durch den Zweiten Weltkrieg zugefügt wurde, gegeben.

„In der Charta, die von den Heimatvertriebenen selbst als ihr moralisches Grundgesetz bezeichnet wird, haben die Heimatvertriebenen ein weitsichtiges Bekenntnis zu einem einigen Europa abgelegt. Sie haben sich nicht in den Schmerz über die verlorene Heimat zurückgezogen, sondern aktiv am Wiederaufbau Hessens und Deutschlands mitgewirkt. Es ist den Heimatvertriebenen wichtig, dass an das ihnen entstandene Leid und das widerfahrene Unrecht, wie in dem Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung historisch angemessen erinnert wird. Zum 60. Jahrestag der Charta der deutschen Heimatvertriebenen ist es das Anliegen der CDU- Landtagsfraktion, die vor 60 Jahren nahezu übermenschliche Absage der Vertriebenen an Rache und Vergeltung ebenso anerkennend zu würdigen wie auch ihre Aufbauleistung. Das Thema Vertreibung geht nicht nur die Betroffenen selbst etwas an, sondern ist Teil der Geschichte aller Deutschen. So werden wir auch zukünftig mit Veranstaltungen und Informationen auf das Schicksal und die Geschichte der Heimatvertriebenen hinweisen und deren Leistungen würdigen“, kündigte Caspar an.
Themengebiet: Vertriebene