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7. Hessischer Hauptschultag

Hans-Jürgen Irmer: "Hauptschüler erhalten Zukunftsperspektive durch starke Praxis- und Berufsorientierung" - "Mittelstufenschule ist weiterer Baustein zur Qualitätssteigerung im Bildungssystem"

"Haupt- und Realschulen erhalten mit der Mittelstufenschule eine einmalige Zukunftsperspektive durch starke Praxis- und Berufsorientierung", erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, anlässlich des heute stattfindenden 7. Hessischen Hauptschultages. Haupt- und Realschulen könnten das neue Angebot nutzen, aber auch auf eigenen Wunsch eigenständig bleiben. "CDU und FDP reagieren damit auf die im Rahmen der Tagung angesprochenen Probleme im Bereich des Hauptschulbildungsganges", so Irmer.

ei der Mittelstufenschule handelt es sich um eine Schule mit einem gemeinsamen Eingang und zwei Ausgängen, die zum Hauptschul- und zum Realschulabschluss hinführen, diese Bildungsgänge aber mit einer starken Praxis- und Berufsorientierung versieht. Die Differenzierung beginnt spätestens ab Klasse 6 in den Fächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache. Um wohnortnahe und kleine Schulstandorte zu erhalten, können Schülerinnen und Schüler in Jahrgangsstufe 6 und 7 ausnahmsweise auch gemeinsam unterrichtet werden, müssen aber auch dort in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache differenziert werden. "Die Mittelstufenschule trät somit den Veränderungen der Demographie und des Wahlverhaltens am Ende der Grundschule Rechnung. Sie ist ein weiterer Baustein zur Qualitätssteigerung im hessischen Bildungssystem - zum Wohle der Kinder und der Gesellschaft insgesamt", so der CDU-Bildungsexperte.

Mit dem neuen Konzept sei zudem sichergestellt, dass ein Großteil der Hauptschüler auf Anhieb in ein Ausbildungsverhältnis übernommen werden kann. Darüber hinaus werde auch das Realschulprofil weiter geschärft. "Die Durchlässigkeit in andere Schulformen bis hin zur Erlangung des Abiturs bleibt weiterhin gegeben. Realschüler werden durch den in der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen qualifizierenden Realschulabschluss weit überdurchschnittlich erfolgreich am Ausbildungsmarkt beziehungsweise beim Übergang in weiterführende Bildungsgänge sein", so Irmer.

Themengebiet: Bildung, Integration, Schule