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Sozialausschüsse der CDU mit Streikenden der Frankfurter Societätsdruckerei solidarisch

Die Sozialausschüsse der hessischen CDU (CDA) erklären sich solidarisch mit den Beschäftigten der Frankfurter Societätsdruckerei, die seit Anfang dieser Woche das Verlagshaus bestreiken. CDA-Landesvorsitzender Gerd Krämer hat heute die Streikenden besucht und ihnen die Solidarität der CDU-Arbeitnehmerorganisation übermittelt. Gerd Krämer zu den Streikenden: "Mitbestimmung darf nicht durch die kalte Küche ausgehebelt und Beschäftigungsverhältnisse nicht durch organisatorische Tricksereien verschlechtert werden. Das aber genau plant der Verlag. Deshalb ist der Streik mehr als berechtigt."

Krämer befürchtet, dass die Zerschlagung des Unternehmens, die Schwächung der Mitbestimmung und die Entsolidarisierung der Arbeitsverhältnisse im Ergebnis zu einer Verschlechterung der journalistischen Qualität der Frankfurter Neuen Presse und ihrer Lokalausgaben führen werde. Darunter hätten Leser, Politik aber auch viele ehrenamtlich Tätige in Vereinen und Initiativen zu leiden, deren Arbeit ohne gute Lokalzeitungen noch schwerer werde.

Krämer kritisierte heftig die Informationspolitik der Verlagsleitung: "Den Streikenden geht es nicht um Altersteilzeit, wie die FNP täglich meldet, sondern um die Grundlagen ihrer Beschäftigung. Warum kann der Verlag nicht fair und sachlich über die unterschiedlichen Positionen des Arbeitskampfs informieren? Politikern, Unternehmen oder anderen Organisationen würde man so eine Informationsplolitik nie durchgehen lassen."

Der CDA-Landesvorsitzende ermutigte die Streikenden ihren Arbeitskampf fortzusetzen bis die Geschäftsführung wieder an den Verhandlungstisch zurückkehre und zu konstruktiven Gesprächen bereit sei.

Themengebiet: Arbeit
Schlagworte: CDA, Mitbestimmung