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Judith Lannert: „Dem Etikettenschwindel Einhalt geboten" - "Wichtiger Schritt zu mehr Ehrlichkeit und Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung“

„Es ist ein großer Erfolg, dass unsere Initiative jetzt auf Bundesebene umgesetzt werden soll und wir so dem Etikettenschwindel bei der Lebensmittelkennzeichnung entschieden entgegentreten. Dass die Verbraucherzentrale in Hessen mit der Umsetzung beauftragt wurde, ist auch eine Anerkennung des hohen Verbraucherschutzniveaus in unserem Bundesland“, kommentierte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Judith Lannert, die Ankündigung von Bundesministerin Aigner verstärkt gegen falsche oder irreführende Etikettierung von Lebensmitteln vorzugehen.

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Etiketten wie „Ohne Konservierungsstoffe“ oder „Natürlich“ auf Lebensmitteln oftmals nicht den Tatsachen entsprechen und geltende Regeln geschickt umgangen werden. Auch bei „Schummelschinken“ und Analog-Käse werde noch immer irreführend etikettiert. Das Bundesministerium beabsichtigt nun in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hessen die Einrichtung einer Internet-Plattform, indem ein solches Vorgehen öffentlich gemacht und von den Experten der hessischen Verbraucherzentrale kommentiert wird. Auch die betroffenen Unternehmen können sich dann öffentlich zu den Vorwürfen äußern.

„Dieses Verfahren schafft Druck auf die Unternehmen, offen und ehrlich zu kennzeichnen. Damit erreichen wir Transparenz und verbessern die Information der Verbraucher. Der Konsument muss wissen was er kauft und zu sich nimmt und er muss sich auf die Angaben verlassen können – diesen Ziel kommen wir einen bedeutenden Schritt näher, wenn ‚schwarze Schafe’ öffentlich gemacht werden“, so Lannert.
 

Themengebiet: Verbraucherschutz