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Bettina M. Wiesmann: „Wir begrüßen das geplante Engagement des Bundes im Bereich der frühen Sprachförderung“

„Wir begrüßen das Vorhaben von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, Sprachförderung mit fast 400 Millionen Euro zu fördern“, sagte die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Bettina M. Wiesmann.

Die Bundesfamilienministerin will bundesweit 4000 Kindertagesstätten, insbesondere solche in sozialen Brennpunkten, mit insgesamt rund 400 Millionen Euro für eine höhere Personalausstattung fördern, um dort intensive Sprachförderung zu betreiben. Obwohl Bildung Ländersache sei und bleibe, begrüße sie das Engagement der Bundesregierung auf diesem Gebiet, so Wiesmann.

Hessen habe bereits zahlreiche Maßnahmen zur Frühförderung ergriffen. Als erstes Bundesland habe Hessen bereits 2002 mit dem Sprachförderprogramm für Kindergartenkinder flächendeckend Sprachförderangebote eingeführt. Die Sprachförderung wird unterstützt durch Sprachtests, mit denen der Förderbedarf von Kindern frühzeitig festgestellt werden könne und diese dann entsprechend ihrer Sprachentwicklung unterstützt würden.

Zudem sei es erklärtes Ziel der christlich-demokratisch geführten Regierungskoalition, die Schulvorbereitung in den Kindertageseinrichtungen zu stärken. Die CDU-Fraktion befürworte ein Konzept der qualifizierten Schulvorbereitung, in dem die Sprachkompetenz eine wichtige Rolle spiele. Darüber hinaus habe man mit dem Bildungs- und Erziehungsplan und den durch die Mindestverordnung erhöhten Personalschlüsseln in hessischen Kindertagesstätten die Voraussetzungen für mehr Qualität in der Kinderbetreuung, unter anderem durch intensive Sprachförderung, geschaffen.

„Wir wollen die Sprachförderung in Kindertagesstätten als zentralen Baustein der frühkindlichen Bildung ausbauen und auch in der Grundschule nicht aufgeben. Deswegen investieren wir trotz aller Sparzwänge besonders in diesem Bereich. Gezielte Investitionen in die Bildung unserer Jüngsten sind Investitionen in unser aller Zukunft“, betonte Wiesmann abschließend.
 

Themengebiet: Bildung, Familie