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Christean Wagner: „Große Verbesserung für Spitzenforschung und Studienbedingungen an der Universität Marburg“

„Der Neubau des Fachbereiches Chemie der Philipps-Universität Marburg wird die Forschungs- und Studienbedingungen hier enorm verbessern und den Standort im Wettbewerb der Hochschulen in wichtigen Zukunftsfeldern deutlich aufwerten. Und dieser Spatenstich beweist: Der Bereich Bildung hat für diese Landesregierung weiterhin höchste Priorität. Wir halten weiterhin an dem Ziel fest, mit dem Hochschulbauprogramm HEUREKA jedes Jahr bis 2020 rund 250 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau aller Hochschulstandorte in Hessen zu investieren, um einen optimalen Rahmen für die Arbeit der besten Köpfe zu schaffen“, erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner, anlässlich des Spatenstiches für den Neubau des Fachbereiches „Chemie“ auf den Lahnbergen in Marburg.

Die Kosten für den dreigeschossigen Neubau beliefen sich auf 113,6 Millionen Euro. Zusätzlich stünden vier Millionen für den Neubau eines Parkhauses zur Verfügung. Der Gesamtumfang der für Marburg vorgesehenen Baumaßnahmen beliefe sich auf rund 440 Millionen Euro. „Diese Projekte schaffen ein völlig neues, attraktives Lehr- und Lernumfeld und kommen der Neugründung der Universität für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gleich“, so Wagner.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende wies in diesem Zusammenhang nochmals auf die große allgemeine finanzielle Unterstützung des Landes für die Hochschulen nach der Unterzeichnung des Hochschulpaktes 2011 bis 2015 hin. „Bis 2015 wird den Hochschulen in Hessen das zweithöchste Budget in der Landesgeschichte in Höhe von 1,4 Milliarden Euro garantiert zur Verfügung stehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass aus zusätzlichen Steuereinnahmen im Vergleich zu 2008 bis zu 40 Millionen Euro weitergeleitet werden“, so Wagner. Zusätzlich blieben die anderen Bestandteile der Hochschulfinanzierung in Hessen erhalten. „Das Forschungsförderprogramm LOEWE wird weiterhin mit 410 Millionen Euro bis zum Ende der Legislaturperiode 2014 ausgestattet. Hinzu kommen die ‚Qualitätssicherungsmittel zur Verbesserung der Studienstruktur und der Lehre’ in Höhe von 92 Millionen Euro im Jahr, die als Ausgleich für die nicht mehr erhobenen Studienbeiträge an die Hochschulen fließen. In diesem Zusammenhang sind auch das von 2009 bis 2012 laufende Sonderinvestitionsprogramm des Landes mit 354 Millionen Euro sowie das Konjunkturprogramm II von Bund und Land in den Jahren 2009 bis 2011 mit 187 Millionen Euro für den Hochschulbereich zu nennen. Dem Sonderinvestitionsprogramm ist es im Übrigen zu verdanken, dass die Maßnahme bereits jetzt begonnen werden kann“, sagte Wagner.

„Die Naturwissenschaften sind zentrales Element der Innovationskraft unseres Landes. Wir sind daher darauf angewiesen, dass sich möglichst viele junge Menschen für ein Studium der Natur- oder Ingenieurwissenschaften entscheiden. Der Neubau eröffnet für die Universität Marburg die Möglichkeit, in diesem Feld deutlich an Attraktivität zu gewinnen “, so Wagner.

Themengebiet: Bildung