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Judith Lannert: „Etikettenschwindel muss beendet werden“ – „Klare Deklaration für natürliche Lebensmittel“

Mit Verärgerung reagierte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Judith Lannert, auf die heute bekannt gewordene Unregelmäßigkeiten im Bereich der Lebensmitteletikettierung. „Es kann nicht angehen, dass die Hersteller hier wieder täuschen und tricksen. Für die Verbraucher muss unzweifelhaft klar sein: Was auf der Verpackung steht, ist auch drin. Die heimliche Umgehung der Vorschriften durch moderne Herstellungsmethoden ist nicht akzeptabel“, so Lannert.

Die Verbraucherzentralen hatten Hersteller angeklagt, sogenannte „Clean Labels“ – wie beispielsweise ohne „Konservierungsstoffe“ oder „Natürlich“ – würden durch moderne Methoden umgangen, so dass die Etikettierung ad absurdum geführt werde. „Wer ein Produkt kauft, das mit dem Label ,Ohne Geschmacksverstärker’ beworben wird, hat auch ein Anrecht darauf, dass keine Geschmacksverstärker verwendet werden“, sagte Lannert.

Auch versteckte Preiserhöhungen durch Mengenverringerung oder Irreführung durch nicht zutreffende Bebilderung der Produkte wurden bei den Stichproben der Verbraucherzentralen entdeckt. „Es ist unerträglich, wie sich manche Hersteller verhalten. Verbraucherschutz braucht Transparenz und klare und vor allem ehrliche Kennzeichnung. Wenn die Branche sich so unverantwortlich verhält, müssen vielleicht noch härtere gesetzliche Lösungen gefunden werden. Was drauf steht, muss auch drin sein – diesen Anspruch vertreten wir ohne wenn und aber und ohne Trickserei“, so Lannert weiter.

Des Weiteren empfahl die Politikerin eine möglichst umfassende Verwendung regionaler Produkte, die eine höhere Sicherheit böten. Auch auf die Qualitätsmarke „Gutes aus Hessen“ könne man vertrauen.

 

Themengebiet: Verbraucherschutz