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Frank Lortz: „Wir müssen das Geschenk der Deutschen Einheit hüten und mit Leben füllen“ – „Verklärung der DDR-Verhältnisse ist Verhöhnung der Opfer dieses Unrechtsstaates“

„Wir Deutschen sind gut beraten, wenn wir das Geschenk der Deutschen Einheit hüten, mit Leben und konkreten Inhalten füllen und so den Stänkerern und Besserwissern die Konjunktur vermasseln. Jede Verklärung der DDR-Verhältnisse ist nichts anderes als eine Verhöhnung der Opfer dieses Unrechtsstaates. Allen Menschen, die damals unter Gefahr für Leib und Leben auf die Straße gegangen sind und das Ende der sozialistischen Diktatur eingeläutet haben, gilt heute unser Dank, tiefe Anerkennung und großer Respekt“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete und Vizepräsident des Hessischen Landtages, Frank Lortz, in der Debatte über 20 Jahre Deutsche Einheit.

„Entgegen früherer Stationen unserer Geschichte war die Revolution vor 20 Jahren ein zutiefst friedlicher Vorgang. Die Bürgerinnen und Bürger in der DDR hatten die Schikanen und Gängelungen satt und sich von den Fesseln einer rückwärtsgewandten Ideologie befreit“, stellte Lortz fest.

Die Deutsche Einheit gehöre nicht einer Partei und doch sei es die Union gewesen, die immer entschlossen an ihr festgehalten habe. „Trotz vieler Anfeindungen und Beschimpfungen hat die Union die Deutsche Einheit nie aus dem Blick verloren, als sich prominente Politiker anderer Parteien längst von ihr verabschiedet hatten. Der bekannte Chor der links-intellektuellen Bedenkenträger hatte sich distanziert und eine deutsche Gefahr für Europa projiziert. Sie alle wurden vom Mut, der Kraft, dem Bewusstsein und dem Einheitswillen der Menschen eines Besseren überzeugt. Wir sind heute ein anerkanntes und geachtetes Mitglied in der demokratischen Völkerfamilie“, so Lortz.

„Die Deutsche Einheit war und ist auch ein Gemeinschaftsprodukt von besonnen Menschen, die alles wagten und mit heißem Herzen auf der einen Seite standen. Auf der anderen Seite waren es Politiker wie Helmut Kohl und Hans-Dietrich Genscher, die den Mantel der Geschichte ergriffen und ihn nicht mehr losließen“, sagte Lortz. Hessen habe, mit Walter Wallmann an der Spitze der damaligen Landesregierung, mit seiner schnellen und unbürokratischen Hilfe für Thüringen einen wichtigen und wirksamen Beitrag zum Aufbau im Nachbarbundesland geleistet.