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Empfehlung des Runden Tisches

Dirk Landau: "Zukunftsfähige Kaliproduktion nur mit überregionaler Entsorgungslösung möglich!"

"Die Empfehlung des runden Tisches zeigt sehr deutlich, dass eine zukunftsfähige Produktion im osthessischen Kalirevier nur mit einer überregionalen Entsorgungslösung möglich ist. Selbst wenn es gelingt, die Salzabwässer durch Vermeidung und Verwertung vor Ort bis 2015 zu halbieren, so ist die weitere Einleitung der noch verbleibenden Abwässer in die Werra oder deren Verpressung in den Untergrund kein gangbarer Weg. Mit der vorgeschlagenen Fernleitung zur Nordsee könnte die Einleitung salzhaltiger Abwässer in Werra und Weser im Jahr 2020 beendet sein, so dass sich die Flüsse spätestens ab diesem Zeitpunkt wieder zu Süßwasserflüssen entwickeln", sagte der wasserpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Landau, anlässlich der Übergabe der Empfehlung des Runden Tisches "Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion" an Vertreter von Hessen, Thüringen und des Unternehmens Kali+Salz.

Der CDU-Landtagsabgeordnete würdigte damit die hervorragende Arbeit des Runden Tisches und hob hervor, dass das Gremium nach intensiver Expertenbefragung und Gutachtenauswertung in einem transparenten öffentlichen Verfahren eine technisch-wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage geschaffen habe, die in jeder Hinsicht "höchste Anerkennung" verdiene.

"Äußerst kritisch" wertete der nordhessische CDU-Politiker vor diesem Hintergrund die Pläne des Unternehmens Kali+Salz zur "Untergrundbewirtschaftung" bei denen auch weiterhin sowohl die Verpressung wie auch die Einleitung in die Werra zentrale Komponenten darstellten. "Gerade die Versenkung birgt für das Grundwasser große Risiken und wird keine Zukunft haben", sagte Landau abschließend.

Themengebiet: Arbeit, Forschung und Innovation, Ländlicher Raum, Naturschutz, Nordhessen, Umwelt, Wirtschaft