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Ulrich Caspar: „Willi van Ooyen lassen Erlebnisberichte von Stasi-Opfern kalt“

Mit „Empörung und Entsetzen“ hat der hessische CDU-Arbeitskreisleiter, Ulrich Caspar, das Verhalten des hessischen Linken-Fraktionsvorsitzenden Willi van Ooyen während des Besuchs der SED-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und des Stasimuseums aufgenommen. Der Unterausschuss für Heimatvertriebene, Aussiedler, Flüchtlinge und Wiedergutmachung (UHW) des Hessischen Landtags befindet sich zurzeit auf einer Informationsreise in Berlin. „Die Zeitzeugen, die in beeindruckender Weise von ihren schrecklichen Erlebnissen mit der Stasi berichtet haben, sprachen mehrfach die Verantwortung der heutigen Linkspartei für die Verbrechen der SED an. Willi van Ooyen, der zu Zeiten der DDR Geschäftsführer der durch die SED finanzierten Deutschen Friedensunion war und so unmittelbar durch Millionenzahlungen des Unrechtsregimes profitierte, nahm dies ungerührt zur Kenntnis. Auf direkte Ansprache der Stasi-Opfer zeigte van Oooyen keinerlei Betroffenheit und bezog keine Stellung zu den Äußerungen. Fazit: Willi van Ooyen lassen die Erlebnisberichte der Stasi-Opfer kalt“, so Caspar.

„Nach dem eindrucksvollen Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und des Stasimuseums sollte der hessische Abgeordnete der Fraktion Die Linke, Willi van Ooyen endlich verstanden haben, warum er sich als Vertreter seiner Partei bei den Opfern des SED-Unrechtsregimes entschuldigen muss“, so Caspar. Die Partei Die Linke, auch wenn sie ihren Namen von SED und PDS in Die Linke geändert habe, trage nach wie vor die Verantwortung für politische Verbrechen wie den Schießbefehl an der Mauer, die Repression und Verfolgung von so genannten ‚Staatsfeinden’ sowie die Unterdrückung von politisch Andersdenkenden in der DDR.

„Die Linke muss sich endlich zu ihrer historischen Verantwortung bekennen, bei den Opfern entschuldigen und sie aus ihrem Parteivermögen entschädigen“, forderte Caspar abschließend.

Themengebiet: Vertriebene